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Deutsche bleiben beim Sparbuch und Eigenheim

Deutsche bleiben beim Sparbuch und Eigenheim

Das Sparbuch ist das Lieblingsfinanzprodukt der Deutschen. Streuen bei der Geldanlage scheint ein Fremdwort zu sein. Sowohl Investmentfonds als auch Aktien belegen unter deutschen Anlegern nur die unteren Ränge bei der Auswahl des favorisierten Finanzprodukts. Der Grund dafür: Deutsche investieren mit dem Motto “nur kein Risiko”. Dass sie damit zu den Zinsverlierern gehören, scheint sie nicht zu stören. Viele halten die eigenen vier Wände für eine lohnende Investition und vergessen dabei: Selbst bewohntes Immobilieneigentum ist renditelos. Eine nicht geringe Anzahl deutscher Privatanleger hat eine unüberwindbare Scheu vor Aktien. Doch es gibt Hoffnung: Deutlich mehr Anleger wollen zu den Zinsgewinnern gehören und investieren in Aktienfonds oder Aktien. Ein Problem: Deutsche mögen ethisch-ökologische Investments, scheitern jedoch nicht selten in der realen Finanzwelt an ihrem Idealismus. Bei vielen Geldanlegern steht an erster Stelle in der Finanzplanung: Steuern sparen um jeden Preis. Doch nicht selten ist der Preis der Verzicht auf eine gute Rendite.

Die Probleme der Deutschen mit einer renditestarken Geldanlage

Die meisten Deutschen sind gut informiert, wenn es um den Kauf von Auto, Fernseher oder Waschmaschine geht. Deutsche haben eine Sucht nach Schnäppchen. Sie sind stundenlang im Internet oder in Geschäften unterwegs, auf der Suche nach den günstigsten Angeboten. Nur beim Recherchieren nach einer renditestarken Geldanlage scheinen sie auf einen Sparzinsenvergleich zu verzichten. Nur so lässt es sich erklären, dass das Sparbuch sowie Tagesgeld die erste Wahl bleiben, obwohl das Ersparte dort von der Inflation “aufgefressen” wird. Der Euro, die Deutschen und die Nullzinspolitik zeigen das typisch deutsche Problem. In anderen europäischen Ländern investieren die Menschen ihr Geld viel häufiger in Aktien und leiden demzufolge weniger unter den Nullzinsen bei Sparguthaben. Die Europäische Zentralbank drückt die Bankzinsen auf Kosten der deutschen Sparermentalität. Sie sieht ihre Hauptaufgabe nicht darin, dem Sparer gute Zinsen zu sichern, sondern die Inflation in der Eurozone zu kontrollieren. Ironischerweise finden die Zinsentscheidungen der Zentralbank bereits seit über zwei Jahrzehnten auf deutschem Boden statt. 20 Jahre EZB: In Frankfurt wird über die Zinsen für deutsche Sparer entschieden. Sollte die Inflationsrate in den nächsten Jahrzehnten weiter steigen, kommt den Deutschen ihre Scheu vor Aktien teuer zu stehen. Dabei sparen die Deutschen gerne und das ist grundsätzlich nicht verkehrt. Aber Sparen und Investieren aus volkswirtschaftlicher Sicht gehören zusammen: Nicht konsumieren ist gleich sparen – sparen ist gleich investieren. Warum sich also nicht gleich für eine zinsstarke moderne Geldanlage mit stabilem Wertzuwachs entscheiden?

Bleiben die Deutschen Aktienmuffel?

Die Angst, über den Tisch gezogen zu werden, ist weit verbreitet. Die Skepsis gegenüber einer Anlageberatung ist groß. Deutsche sollen lieber zum Zahnarzt als zum Anlageberater gehen. Sie lehnen eine Bevormundung bei ihrer Finanzplanung ab. Doch: Von den ca. 82 Millionen Deutschen sind mittlerweile etwa 10 Millionen Bundesbürger im Besitz von börsengehandelten Wertpapieren. Mehr als die Hälfte davon, etwa 7 Millionen Anleger in Deutschland, investiert in Aktienfonds. Von diesen 7 Millionen halten etwa 2 Millionen zusätzlich Einzelaktien im Depot. Etwa 3 Millionen Deutsche investieren nur in Aktien. Die Zahlen verdeutlichen ein großes Vertrauen in Aktienfonds seitens derjenigen Anleger, die den Schritt zur Börse wagen und zu den Zinsgewinnern gehören wollen. Zu Recht: Besonders Börsenunkundige können mit Aktienfondsanteilen ihre Chancen auf attraktive Renditen deutlich erhöhen. Vielleicht erkennen bald mehr Deutsche die Vorteile eines Aktienfondssparplans. Mit einer Geldanlage in den NDACinvest-Aktienfonds können Sparer der deutschen Niedrigzinsfalle entkommen und gezielt Vermögen aufbauen.

Im Aktienlexikon des NDAC über Aktien lernen

Wir beim NDAC möchten Anlegern die Möglichkeit geben, sich umfangreich zu informieren. Unsere Motivation ist die Hoffnung, dass sich mehr und mehr Deutsche für die spannende Welt der Aktienfonds und Aktien begeistern mögen und ihre Ängste gegenüber der Börse verlieren. In unserem Anlegerlexikon erfahren Sie viel Wissenswertes über die Börse, Fonds, Aktien sowie das ganze Drumherum. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe, sodass Sie sich in der Welt der Finanzen bald besser zurechtfinden werden. Wir hoffen, dass Ihnen das Schmökern in unseren Rubriken Spaß macht. Denken Sie daran: Je größer Ihre Kompetenz beim Thema Geldanlage ist, desto souveräner können Sie vorgehen. Fakt ist, dass informierte Kapitalanleger bessere Anlageentscheidungen treffen.

Scheu der Deutschen vor Aktien

Geld anlegen – Die Deutschen und ihre Scheu vor Aktien

Die Deutschen gelten als Volk von Aktienmuffeln. Dazu tragen die schlechten Erfahrungen mit der Telekom-Aktie, dem Neuem Markt, die Pleite von Lehmann in den USA etc. Schauen wir uns nachfolgend an, wie es dazu kommen konnte.

Die Volksaktie Telekom

Als der letzte deutsche Postminister geht der kürzlich verstorbenen Wolfgang Bötsch in die Geschichte der BRD ein. Er schaffte in seiner vierjährigen Amtszeit (1993 bis 1997) mit der Privatisierung der Bundespost sein eigenes Amt ab.

Der Bereich Telekommunikation und Fernmeldewesen, auch als „graue Post“ Post bekannt, wurde die heutiger Telekom AG. Im Mai 1995 begann die Ära des Ron Sommer als Vorstandsvorsitzender der Telekom AG. Am 18. November 1996 wurde der Startschuss für den Börsengang gegeben. Dem ging eine bis dahin beispiellose Marketingkampagne voraus. Der beliebte Schauspieler Manfred Krug wurde zur Werbefigur für die T-Aktie, wie sie jetzt hieß. Die erste Tranche spülte bei einem Emissionspreis von 28,50 DM = 14,57 Euro einen Erlös von 10 Mrd. Euro in die Kasse. Ron Sommer befeuerte mit seiner Kampagne eine Aktienkultur in Deutschland. Es gab plötzlich rund 8 Mio. Privatanleger, die sich für Aktien interessierten, eine bisher nie gekannte Größenordnung. Die zweite Tranche brachte am 28. Juni 1999 bei einem Stückpreis von 39,50 Euro einen Erlös von knapp 11 Mrd. Euro ein. Eine dritte Tranche folgte am 19. Juni 2000. Auch sie erwies sich als Erfolg, denn mit einem mit schon relativ hohen Ausgabepreis von 63,50 Euro wurden noch einmal 15 Mrd. Euro eingenommen. Die T-Aktie wurde zur Volksaktie hochstilisiert. Die Kurspflege der Emissionsbanken sorgte für einen günstigen Aufstieg der Papiere. Eine hohe Rendite wurde ausgeschüttet, die sich das Unternehmen eigentlich nicht leisten konnte, um seine Aktionäre bei Laune zu halten. Und die trugen die T-Aktie auf ein Allzeithoch von über 100 Euro. Durch gravierende Managementfehler und hohe Verschuldungsraten fiel das Papier ebenso rasant, wie es aufgestiegen war und riss auf dem Weg gen Süden sehr viele Anleger mit. Wer immer noch Aktien aus der ersten Tranche hält, der hat immer noch mit einem Minus im Depot zu kämpfen, geschweige die treuen Aktionäre der zweiten und dritten Tranche. Da hilft auch keine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik.

Neuer Markt

Der Neue Markt wurde nach seinem Vorbild, der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq, als Handelsplatz für Technologieaktien geschaffen. In diesem Segment wurden bspw. Unternehmen der Informationstechnik, der Multimedia, der Biotechnik und der Telekommunikation aber auch Produzenten forschungsintensiver Produkte zusammengefasst und damit für diese Unternehmen eine Möglichkeit der Beschaffung von Eigenkapital durch einen Börsengang angeboten. Die Bedingungen für den Börsengang wurden dabei nicht so streng reguliert wie z.B. im Dax. Am 10. März 1997 startete der Neue Markt mit zwei Unternehmen, Mobilcom und Betrandt AG. Es folgten bis zum Höhepunkt des Marktes mehr als 300 Unternehmen, die sich in Indices wie Nemax und Nemax50 tummelten. Teilweise nur mit einer Geschäftsidee ausgestattet ohne irgendwelche Umsetzungsstrategien wurden die Unternehmen gelistet, Aufsicht gleich Null bzw. stark vernachlässigt. Und die Kleinanleger griffen zu, schließlich waren die IPO`s Gespräch in den Pausen, am Arbeitsplatz, in der Straßenbahn oder am Stammtisch. Im September 2000 leitete das Unternehmen Gigabell als erstes Unternehmen eine Pleitewelle am Neuen Markt ein. Aber selbst als erste Betrügereien von Unternehmen (z. B. Scheinumsätze) veröffentlicht wurden, lief die Werbemaschine weiter, um das Geschäft am Laufen zu halten. In der Folge verkauften die Anleger ihre Papiere so schnell wie sie diese erworben hatten und beschleunigten damit das Ende dieses Segments am 05. März 2003. Viele Anleger hatten ihr Geld und das Vertrauen in die Aktien verloren.

Lehman`s Brother

Mit der Pleite der Bank Lehman`s Brother wurde am 16. September 2008 die internationale Finanzkrise ausgelöst. Die viertgrößte Investmentbank der USA hatte in den letzten Jahren Geschäfte mit Wertpapieren getätigt. Das ist eigentlich auch der Zweck einer Bank, nur müssen diese Geschäfte mit ausreichenden Eigenkapital besichert werden. Und genau das hatte das Bankhaus versäumt, nach dem Motto der Steuerzahler wird schon einspringen. Aber die US Regierung, damals unter Präsident Bush jr., ließ die Bank fallen. Auf Grund der internationalen Geschäfte der Bank wurden auch deutsche Wertpapierbesitzer, speziell im Derivatemarkt, hart getroffen und verloren sehr viel Kapital.

Fazit:

An diesen genannten Beispielen wird ersichtlich, dass immer wieder Rückschläge am Markt auftreten können. Wir sehen es auch an der gegenwärtigen Bitcoinstory, die bei vielen Spekulanten die Zockerseele hervorbringen. Aber mit gesundem Menschenverstand, der richtigen Strategie und Anlageninstrumenten z. B. einem Aktienfonds können Anleger das Risiko durch Streuung vermindern und trotzdem sicher am Aufschwung teilnehmen. An Aktien und Aktienfonds führt kein Weg vorbei, wenn wir eine gute Rendite für unsere Altersvorsorge erzielen wollen.

Geld anlegen ohne Risiko – typisch Deutsch

Geld anlegen – nur kein Risiko

Nur kein Risiko

Deutsche meiden Aktien aufgrund des Risikos, fallen aber auf unseriöse Renditeversprechen herein

Für die meisten deutschen Sparer sind Aktien grundsätzlich eine risikobehaftete Geldanlage, diese Einstellung ist tief verankert in der deutschen Seele. Sonderbar ist, dass der Graue Kapitalmarkt regelmäßig Sparer anlockt, die bereitwillig mit blindem Vertrauen den “Schwarzen Schafen” unter den Finanzproduktanbietern in die unseriöse Renditefalle gehen. Viele Anleger enden mit Verlusten, im ungünstigsten Fall, dem Totalverlust der Ersparnisse. Ist impulsives Verhalten im Spiel?

Die “Schwarzen Schafe” werben geschickt – Anleger fühlen sich emotional angesprochen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat die staatliche Kontrolle über fast alle Finanzprodukte. Es gibt trotzdem Unternehmungen, die sich der Aufsicht entziehen, weil sie dem sogenannten Grauen Kapitalmarkt angehören. Nicht jeder dieser Marktteilnehmer muss von vornherein die Absicht haben, Anleger zu betrügen, jedoch fehlt in vielen Fällen die Registrierung und Aufsicht. Es ist mühselig, Produkte des Grauen Kapitalmarktes zu identifizieren, dennoch gibt es Hinweise, die von der BaFin und den Verbraucherzentralen zusammengestellt wurden. “Schwarze Schafe” locken in der Regel mit Renditen im zweistelligen Bereich. Die Kapitalanlage wird als 100%ig sicher präsentiert. Häufig handelt es sich um Investitionsobjekte des “Grau-grünen Marktes” mit dem Versprechen auf eine ethische und ökologische Geldanlage. Wer möchte da nicht zugreifen? Kleinanleger bekommen Gewinnversprechungen auf Augenhöhe mit institutionellen Anlegern. Zu diesen obskuren Finanzprodukten gehören neben Direktinvestitionen in Kleinbauern, Unternehmensbeteiligungen, Genussscheine, Orderschuldverschreibungen, Crowdfunding, Darlehen mit klein gedruckter Nachrangabrede, Direktinvestments in Holz, Edelmetalle, Minen und Tiere, auch Gold- oder Edelmetallsparpläne. Die BaFin und die Verbraucherzentralen raten Sparern zur Zurückhaltung, denn es gibt keine Kontrollen dieser Produkte, der Unternehmen, der Bonität der Anbieter, der wirtschaftlichen Tragfähigkeit der Anlagemodelle sowie der Bilanzen.

Das rät die BaFin zum Umgang mit zweistelligen Renditeversprechen

Schauen Sie in den Wertpapierprospekt. Gibt es keinen, ignorieren Sie das Angebot. Lesen Sie sich den Prospekt genau durch, auch wenn dieser umfangreich ist, besonderes Augenmerk verdienen die Risikohinweise im Kleingedruckten. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht muss jeden Prospekt zulassen, der den gesetzlichen Mindestanforderungen standhält. Wie werthaltig die Geldanlage ist, ob der Anbieter seriös und die Beschreibung des Finanzprodukts inhaltlich richtig ist, obliegt nicht der gesetzlichen Prüfungspflicht. Sie können nachfragen, ob ein Anbieter unter die Aufsicht der BaFin fällt. Nur illegale Finanzprodukte, also Teilnehmer des Schwarzen Marktes, dürfen von der Bundesanstalt rechtlich verfolgt werden. Die Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht für Schadensersatzansprüche für Privatanleger zuständig. Seien Sie vorsichtig, wenn neben Emotionen außergewöhnliche, oft schillernde Investitionsobjekte im Spiel sind. Die Prospekte im Hochglanzformat wirken überzeugend, die Internetanzeigen vermitteln die Aussicht auf sichere Gewinne. Alles wirkt seriös, harmonisch, oft sozial durch faire Arbeitsbedingungen für Kleinbauern. Greifen Sie nicht blind zu, sondern ziehen Sie Erkundigungen bei Verbraucherzentralen ein.

Wie Sie ein Gefühl für das Risiko entwickeln

Grundsätzlich sollten Sie nur in Finanzprodukte investieren, die Ihnen verständlich sind. Wenn Sie sich nicht vor Ort überzeugen können, ist vieles schwer überprüfbar. Bleiben Sie beim Investieren in vertrauten Gefilden. Sie glauben vielleicht, dass Sie von Aktien oder Aktienfonds keine Ahnung haben? Dies ist nicht so, denn Sie kennen sicher viele Erfolgsprodukte von Aktiengesellschaften. Beispielsweise betreibt der Unilever Konzern (im Depot des NDACinvest) zahlreiche Marken in den Bereichen Hygiene, Kosmetik, Nahrung sowie Haushalt, sie haben sicher viele davon zu Hause. Die meisten deutschen Aktiengesellschaften im DAX sind Ihnen geläufig, ebenso die Marken Google, Apple, Microsoft und Facebook. Diese Marktkenntnisse können Sie sich zuschreiben. Alle genannten Unternehmen sind erfolgreiche Marktteilnehmer und bleiben dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der Zukunft. Es spricht vieles dafür, sich am Erfolg solcher Aktiengesellschaften jenseits des Grauen Marktes zu beteiligen. Ein Aktienfonds ermöglicht Sparern eine hohe Diversifikation. Vielleicht finden Sie dort Aktien von Unternehmen vor, die Sie kennen, dessen Produkte Sie, Ihre Familie und Freunde verwenden. Schauen Sie auf die Zusammenstellung des NDACinvest Aktienfonds, Sie werden feststellen, dass sich dort keine unseriösen Werte tummeln. Der Aktienfonds des NDAC punktet mit hoher Transparenz, weit entfernt vom Grauen Markt, und das Beste: Es gibt eine attraktive Rendite, in den letzten 12 Monaten gab es einen Wertzuwachs von über 11 % (Stand 31.07.2017).

Steuern sparen, koste was es wolle

Geld anlegen – Steuern sparen, koste was es wolle

Steuern sparen um jeden Preis

Steuern sparen: Ja! – aber bitte nicht um jeden Preis

Eine vermietete Eigentumswohnung kaufen, nur um Steuern zu sparen, einen geschlossenen Immobilienfonds auf Kreditbasis wegen der steuerlichen Begünstigung erwerben oder 15 % Überziehungszinsen zahlen, um in eine Kapitalanlage mit 4 % Rendite einzuzahlen? Diese Schüsse können nach hinten losgehen. Deutsche zahlen zwar ungern Lohn- und Einkommenssteuer und setzen so viel wie möglich beim Finanzamt ab, doch grundsätzlich sehen sie in dieser Besteuerung eine Notwendigkeit, um zur sozialen Gerechtigkeit im Land beizutragen. Anders steht es um die Einstellung gegenüber Steuerabgaben bei Gewinnen aus Kapitalanlagen. Hier tritt ein Geiz zutage, der zum Teil absurd ist. Es werden sogar lukrative Renditen gemieden, wenn es sich dadurch Steuern sparen lässt. Nicht wenige Anlageberater konzentrieren sich seit Jahren auf eine Finanzberatung mit dem Fokus auf Steuerersparnis. Die Rendite wird zur Nebensache, wenn alle Gedanken um die Steuer kreisen.

Steuerfreibetrag nutzen

Viele Sparer suchen gezielt nach Geldanlagen ohne Ertragsteuer. Das sind in der Regel Investitionen mit niedriger Rendite. Bei realisierten Kursgewinnen, Zinsen und Dividenden muss ein Teil des Ertrags abgegeben werden. Eigentlich ist diese Steuer gerecht, denn es gilt für alle Steuerpflichtigen ein einheitlicher Steuersatz von 25 %. Der Staat möchte demnach ein Viertel Ihrer Kapitalerträge für sich in Anspruch nehmen. Haben Sie Investitionen mit hoher Renditeauszahlung, bleibt Ihnen genug übrig, um die Kapitalanlage für Sie rentabel zu machen. Verlust zu machen, um Steuern zu sparen, ist in der Regel wenig sinnvoll. Der Gesetzgeber hat viele Steuerschlupflöcher geschlossen. Die Abgeltungssteuer wird von den Banken einbehalten und direkt an das Finanzamt abgeführt. Der Gesetzgeber lässt einen Freibetrag in Höhe von 801 Euro bei Alleinstehenden und von 1.602 Euro bei Verheirateten pro Jahr zu. Dieser Betrag wird von der Bank nicht angetastet, wenn ein Freistellungsauftrag beim Kreditinstitut vorliegt. Die Steuerbefreiung kann auf mehrere Geldinstitute verteilt werden, die Summe aller Freistellungsaufträge darf die Höchstgrenze nicht überschreiten.

Rendite oder Steuervorteile – was beeinflusst die Entscheidungsfindung bei der Altersvorsorge?

Anleger fühlen sich von Finanzprodukten angezogen, die mit Steuervorteilen werben, viel Überzeugungsarbeit muss der Bankberater nicht leisten. Bei der privaten Altersvorsorge ist Vorsicht geraten. Der Hinweis auf einen späteren Steuereinbehalt, mit anderen Worten eine Versteuerung bei der Auszahlung der Altersrente, wird gerne verdrängt. Dieser Zeitpunkt ist in weiter Ferne, warum sich jetzt Gedanken machen? Die Antwort leuchtet ein: Weil Sie spätere Steuerabgaben heute in die Gesamtrendite mit einkalkulieren müssen, um die Rentabilität der Geldanlage zu beurteilen. Nicht nur die Ansparphase ist relevant, sondern auch die Nettoauszahlung am Ende. Bleibt im Alter von der anvisierten Bruttorente nur ein spärlicher Nettobetrag übrig, ist es zum Handeln zu spät. Volle Steuerpflicht gibt es beispielsweise bei der Riester-Rente, wenn sie komplett aus Zulagen sowie Steuerersparnissen finanziert wird. Der Staat gibt die Steuervorteile als Vorschuss und holt sich das Geld später zurück.

Kühlen Kopf bewahren bei versprochenen Steuervorteilen

Hinterfragen Sie kritisch die Steuervorteile bei der angebotenen Geldanlage. Lassen Sie sich alles genau auf Ihre Situation ausrechnen, denn die konkrete steuerliche Behandlung ist von Ihren persönlichen Verhältnissen abhängig. Im Zweifelsfall ist Ihr Steuerberater der passende Ansprechpartner, er kann Ihnen sagen, ob sich die Steuervorteile für Sie auszahlen. Die Nettorendite berücksichtigt den gesamten Zeitraum der Kapitalanlage, von der ersten Einzahlung bis zur Auszahlung. Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen. Aktienfonds unterliegen auch der Abgeltungssteuer. Ab 2018 tritt eine Änderung der Besteuerung von Gewinnen in Kraft, eine Pauschale soll zur Vereinfachung beitragen. Bei Verkäufen von Aktienfondsaltanteilen schützt ein persönlicher Freibetrag in Höhe von 100.000 Euro vor Steuern. Die Freibeträge für Zinsen bleiben erhalten. Tipp: Denken Sie daran, der Depotbank den Freistellungsauftrag oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorzulegen, um Steuern zu sparen.

Wie Deutsche sparen – Hauptsache sicher

Geld anlegen – Deutsche wollen Sicherheit

Sicherheit um jeden Preis

Sieben weitverbreitete Irrtümer zum Thema Sicherheit bei Spareinlagen

Irrtum Nr. 1:

Das Sparbuch ist nach wie vor die beste Geldanlage, der Zinsertrag spielt nur eine untergeordnete Rolle, auf die Sparrate kommt es an.

 Falsch zum 1. Ihr Geld auf dem Sparkonto verliert Kaufkraft, denn die Inflation “frisst” Ihr Vermögen auf. Ihr Erspartes verdient es, eine Verzinsung weit über der Inflationsrate zu bekommen, damit es durch den Zins und Zinseszins so schnell wie möglich zu einem großen Sparvermögen anwächst. Richtig ist, dass eine höhere Sparrate in kürzerer Zeit zum Erfolg führt. Investieren Sie in renditestarke Geldanlagen wie Aktienfonds. Meiden Sie die Finanzfalle “Sicherheit um jeden Preis”.

Irrtum Nr. 2:

Bei der Geldanlage vertraue ich meinem Bankberater; der weiß am besten, in welches Finanzprodukt ich investieren sollte, um die Sicherheit brauche ich mir anschließend keine Gedanken machen.

 Falsch zum 2.. Ein Bankberater muss vor allem die Finanzprodukte seines Bankhauses “verkaufen”, er vertritt die wirtschaftlichen Interessen seines Arbeitgebers, Ihre Sicherheit ist zweitrangig. Nur ein unabhängiger Vermögensberater, der von Ihnen eine Vergütung erhält, kann Ihnen eine individuelle Beratung zukommen lassen. Alternativ bieten sich Anlegergemeinschaften wie der Niedersächsische Aktienclub, der im Interesse aller Mitglieder agiert.

Irrtum Nr. 3:

Aktien sind hochspekulativ, davon lasse ich besser die Finger. Wenn ein Börsencrash kommt, sind meine gesamten Ersparnisse weg.

 Falsch zum 3. Aktien sind Anteile an Aktiengesellschaften. Aktionäre werden mit Dividendenauszahlungen und Kursgewinnen am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt. Es stehen ausreichend betriebswirtschaftlich erfolgreich arbeitende Unternehmen in Deutschland, Europa sowie weltweit für die Investition zur Verfügung. Solche Aktien tragen ein überschaubares Risiko. Die Börsengeschichte zeigt, dass sich die Mehrzahl der Aktien nach einem Crash erholt. Richtig ist, dass überbewertete oder rein spekulative Aktien zu meiden sind, weil es hier Risiken gibt.

Irrtum Nr. 4:

Aktienfonds sind riskant, weil sie in Aktien investieren. Außerdem ist der Renditeunterschied zwischen einem Sparbuch und einem Aktienfonds so gering, dass sich der Aufwand nicht lohnt.

 Falsch zum 4. In einem Aktienfonds wird die Geldanlage gestreut, sodass im Vergleich zur Investition in Einzelaktien das Anlagerisiko vermindert wird. Entwickeln sich einzelne Werte nicht so gut wie angenommen, wird dies durch die Gesamtperformance ausgeglichen. Erfahrene Vermögensverwalter managen Fonds mit erfolgserprobten Anlagestrategien. Die Expertenteams treffen Investitionsentscheidungen mithilfe gründlicher Analysen, auch beim NDAC wird das Mitgliedervermögen professionell verwaltet. Die Rendite eines Aktienfonds übersteigt die von Spareinlagen um ein Vielfaches, sodass sich die Eröffnung eines Aktienfondssparplans in jedem Fall lohnt.

Irrtum Nr. 5:

Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld sind gute Alternativen zu Aktienfonds. Damit kann ich genauso erfolgreich für das Alter vorsorgen wie mit Aktienfondsanteilen.

 Falsch zum 5. Für eine Altersvorsorge wird Ihnen der Zinsertrag aus Sparkonten, Tages- und Festgeldern niemals ausreichen. Aktien haben mindestens eine Durchschnittsrendite in Höhe von 8 % über einen Zehnjahreszeitraum, bei Spareinlagen bekommen Sie maximal eine durchschnittliche Verzinsung von 1 %. Sie erreichen mit einer Geldanlage in Aktien oder Aktienfonds eine um mindestens 7 %-Punkte höhere Rendite als mit Spareinlagen bei einer Bank. Damit schlagen Sie erfolgreich die Inflationsrate und bekommen mehr Kaufkraft für Ihr Geld.

Irrtum Nr. 6:

Ich habe nicht viel Geld, da kann ich nicht in einen Aktienfonds investieren. Aktien sind nur etwas für Reiche und Spekulanten, mit wenig Geld ist nichts zu erreichen.

 Falsch zum 6. Ganz im Gegenteil: Beim NDAC können Minderjährige ab 25 Euro und Erwachsene ab 50 Euro pro Monat Vermögen aufbauen. Die Einzahlung in einen Fondssparplan lohnt auch mit kleinen Sparbeiträgen, denn der Zinseszins- und Cost-Average-Effekt erwirtschaftet über viele Jahre ein stattliches Sparvermögen. Das ist nicht spekulieren. Beim NDAC vereinen sich Menschen, die sich dem systematischen Vermögensaufbau durch nachhaltiges Investieren verschrieben haben.

Irrtum Nr. 7:

Mein Haus ist meine Altersvorsorge; dann habe ich noch meine Lebensversicherung und etwas Gold; das ist sicher und mehr brauche ich nicht.

 Falsch zum 7. Es ist mit Sicherheit eine Entlastung, wenn Sie im Alter keine Miete zahlen müssen, aber übersehen Sie nicht die Kosten für notwendige Instandhaltungen sowie Modernisierungen. Lebensversicherungen sind ein finanzielles Risiko, falls Sie vor Fälligkeit auf Ihr Geld zurückgreifen müssen. Die Herabsetzung des Garantiezinses durch den Gesetzgeber lässt die Rendite bei Lebensversicherungspolicen auf das Niedrigzinsniveau von Spareinlagen fallen. Für Goldbarren bekommen Sie keine Zinsen, sondern Sie spekulieren mit dem Marktpreis. Ziehen Sie einen weiteren Baustein der Altersvorsorge in Betracht, beispielsweise einen Aktienfondssparplan, der Ihnen eine zusätzliche finanzielle Sicherheit bietet.

Die Sucht nach Schnäppchen beim Sparen

Geld anlegen – Sucht nach Schnäppchen

Die Jagd nach dem besten Angebot – Schnäppchen – je billiger, desto besser

Lieben Sie die Schnäppchenjagd? Dann sind Sie nicht allein. Die billigste Tankstelle, das Luxushotel zum günstigsten Preis, so preiswert wie möglich ans Urlaubsziel fliegen, Möbel kaufen mit einem TV-Gerät geschenkt dazu – Deutsche verbringen Stunden am Computer und in den Läden, um sich die besten Angebote zu sichern. Das Geschäftsmodell von eBay basiert auf der Sucht nach Schnäppchen. Steckt in uns immer noch eine große Portion Jäger- und Sammlermentalität, sodass wir bereitwillig viel Zeit für die Jagd nach dem besten Angebot investieren? Offensichtlich ja, wenn man den Umfragen glaubt: 34 % der Deutschen sind mindestens einmal in der Woche im Internet auf Schnäppchensuche, 29 % füllen Ihren Tank nur dort, wo der Spritpreis zurzeit am günstigsten ist.

Lust oder Last – Ihre Finanzplanung

Hand aufs Herz: Beschäftigen Sie sich gerne mit Ihren Finanzen? Wenn nicht, gehören Sie zu den 43 % der Deutschen, die Finanzplanung für ein notwendiges Übel halten. 27 % überlassen dieses Thema einer anderen Person oder wollen sich nicht äußern. Vielleicht gehören Sie jedoch zu den 30 % unserer Bevölkerung, die gerne ihre Konten überwachen, Ausgaben planen und Zeit darauf verwenden, wie sie eine attraktive Rendite für ihr Geld bekommen können. Gewiss gehören die Mitglieder des NDAC zu dieser Gruppe Menschen, weil die Geldanlage beim Niedersächsischen Aktienclub nicht nur Spaß bereitet, sondern darüber hinaus einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs erwirtschaftet. Wer regelmäßig die Wertentwicklung der eigenen NDACinvest Aktienfondsanteile verfolgt, hat Grund zur Freude sowie die Gewissheit, die richtige Investitionsentscheidung getroffen zu haben.

Morgen kommt schneller, als man heute glaubt

Leben Sie heute gut und morgen besser mit Aktienfondsanteilen des NDACinvest Aktienfonds

Fast die Hälfte der Deutschen will (nur) heute gut leben, dagegen lässt sich grundsätzlich nichts einwenden. Die Zahl der Menschen, die für morgen vorsorgen möchten, liegt allerdings bereits bei 41 %, 10 % zeigen Unschlüssigkeit. Morgen kommt schneller, als viele Menschen wahrhaben möchten; wäre es ein schönes Ziel, morgen sogar besser als heute zu leben? Was macht mehr Spaß, das eigene Portemonnaie zu füllen oder zu leeren? Nur 9 % unserer Bevölkerung beschäftigt sich regelmäßig mit Finanzthemen, sucht nach Informationen im Internet. Wissen viele Sparer eventuell nicht, wie sie sich der Finanzplanung annähern können oder macht die Schnäppchenjagd nach Konsumprodukten so viel glücklicher? Ist es eine Erklärung, dass Finanzthemen in der deutschen Gesellschaft eher tabu sind, jedoch Erfolge bei der Schnäppchenjagd ein beliebtes Gesprächsthema? Aktionäre gelten in Deutschland immer noch als Zocker, wer möchte einen solchen Ruf im Freundes- und Verwandtenkreis pflegen? Lassen Sie sich nicht negativ beeinflussen. Sie wissen, dass schnelle Gewinne eine Utopie sind und legen stattdessen einen soliden Grundstein für ein besseres Morgen mit Aktienfondsanteilen. Nutzen Sie die Möglichkeit der Einmalanlage oder eines Sparplans beim NDAC.

Mehr aus seinem Geld machen

40 % der Deutschen glauben, dass sie mehr aus ihrem Geld machen könnten – gehören Sie dazu?

Sind Sie zufrieden mit Ihrer Finanzplanung? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch. Möglicherweise gehören Sie zu den Mitgliedern des NDAC Aktienclubs, die sich der Verbesserung ihrer finanziellen Situation verschrieben haben. Wenn nicht, haben Sie Chancen. Wir sind davon überzeugt, dass jeder im Hier und Jetzt ein gutes Leben führen sowie gleichzeitig etwas Geld zur Seite legen kann, mit überdurchschnittlicher Rendite als Belohnung. Hier beim NDAC gibt es keine Zocker, sondern ein Team, das mit wohlüberlegten Entscheidungen für die Mitglieder “aus dem Aktienmarkt das Beste herausholt”. Hinter dem NDACinvest Aktienfonds stehen professionelle Strategien. Eine davon ist, an der Börse unterbewertete Aktien mit Erfolgspotenzial zu kaufen. Hier schließt sich der Kreislauf, wir sind wieder bei der beliebten Schnäppchenjagd angelangt, diesmal zum Wohle Ihres Vermögensaufbaus. Alle Prozentzahlen dieses Artikels wurden der Studie “Einstellung gegenüber Aktien und anderen Finanzanlagen in Deutschland”, Aktion pro Aktie 2015″ entnommen.

Deutsche sparen selten wegen Zinsen

Geld anlegen – Deutsche sparen selten wegen Zinsen

Kein Sparmotto für Deutsche Sparer – sparen mit Zinsen

Eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa widmete sich dem Sparverhalten der Deutschen in der Niedrigzinsphase. Gab es beim deutschen Sparer eine Anpassung hinsichtlich der Spar- und Anlageziele? Welche Rolle spielte die Rendite bei der Wahl der Kapitalanlage? Soviel vorweg. Das Sparen mit Zinsen ist nicht die bevorzugte Art der Deutschen.

Trotz Niedrigzinsen weiterhin auf das Sparbuch

In Deutschland ist dies gang und gäbe, weil Deutsche nur selten wegen Zinserträgen sparen. Forsa befragte insgesamt 1.218 Personen. In der Altersgruppe zwischen 14 und 28 Jahren wurden explizit 400 repräsentative junge Menschen ausgewählt, um zu erfahren, ob die nächste Generation eine andere Herangehensweise hat.

Wer wieviel spart

Laut Forsa-Umfrage bilden nur 15 % aller Altersgruppen keine regelmäßigen Rücklagen. 14 % der Menschen legen bis zu 50 Euro im Monat auf die hohe Kante. 19 % der Befragten sparen bis zu 100 Euro, 20 % bis zu 200 Euro im Monat. 29 % der Sparer deponieren regelmäßig mehr als 200 Euro monatlich auf das Sparkonto.

Wozu Deutsche sparen

50 % der Befragten sehen die Finanz- und Wirtschaftspolitik der letzten Jahre alles andere als euphorisch an. Männer legen Geld auf das Sparbuch, um das Kapital für zukünftige Zeiten gut zu verwahren. Frauen hingegen sorgen sich noch mehr und sparen, um ein Gefühl der Sicherheit zu bekommen.

Die wichtigsten Sparziele

Hier wird der Altersunterschied bemerkbar. Fast die Hälfte der Befragten in der Altersgruppe von 14 bis 28 legt das Geld bewusst weg, um es nicht für reine Konsumzwecke auszugeben. In der Familienphase zwischen 30 und 44 Jahren wird für die eigenen Kinder gespart. Die über 60-jährigen verfolgen das “Sparziel Enkelkinder”.

Wollen die Deutschen überhaupt eine Verzinsung?

Die erwirtschaftete Rendite hat keinen nennenswerten Einfluss auf das Sparverhalten. Lediglich 16 % der Sparer sagten aus, dass die Kapitaleinkünfte eine Rolle spielen. 80 % deponieren ihre Gelder auf Sparkonten, ohne dass die Höhe der Verzinsung dabei ausschlaggebend ist. Kein sparen mit Zinsen.

Wie viel Geld vernichtet jeder Haushalt?

Die Comdirect Bank hat errechnet, dass seit Oktober 2010 jeder deutsche Haushalt 1.300 Euro “zum Fenster hinausgeworfen” hat. Insgesamt haben deutsche Sparer 51 Milliarden Euro eliminiert. Der Vorstandsvorsitzende der Comdirect Bank Arno Walter stellt fest: “Nie war der Wertverlust festverzinslicher Anlagen höher als aktuell”.

Sparen mit Kapitalerträgen

Die Deutsche Bundesbank bescheinigt Aktien eine effiziente Rendite. Aktienfonds- oder Aktienbesitzer werden reicher. Der “Global Wealth Report” der Allianz Versicherung belegt, dass die Menschen in jenen Ländern wohlhabender geworden sind, in denen mehr private Haushalte Aktiendepots besitzen.

In anderen Ländern hohe Gewinne

Sparwillige im Ausland nutzen den Börsenboom. In Schweden entstand zwischen 2009 und 2015 ein Vermögenszuwachs von 130 % bei Privathaushalten, in den Vereinigten Staaten von Amerika von 100 %. Dies wird auf die höhere Quote privater Aktienbesitzer in diesen Ländern zurückgeführt.

Sparen wir uns mittellos?

Die DZ Bank hat berechnet, dass 2016 in Deutschland private Haushalte 5,7 Billionen Euro Geldvermögensbestände hielten, ein Anstieg von 4,1 % gegenüber dem Vorjahr. Dies ist trotz eines Anstiegs der allgemeinen Sparquote ein Rückgang von 0,7 % im Vergleich zu 2015. Der Vorstand der Comdirect warnt: “Wenn wir unser Anlageverhalten nicht ändern, hat das dramatische Folgen für den deutschen Sparer”.

Aktienfonds-Anteilseigner und Aktienbesitzer werden reicher

Unternehmensanteile bleiben die Stiefkinder der deutschen Sparer. Die ca. 8 % privaten Kapitalanleger in Deutschland, die sich für Aktienfonds oder Aktien entschieden haben, verbuchen Vermögenszuwächse. Die restlichen ca. 90 % der Deutschen, die das Geld in Spar- und Festgelder angelegt haben, verlieren weiterhin Geld. Die DZ Bank sagt voraus, dass die Geldvermögensbestände in privaten Haushalten in Deutschland weiterhin ein abgeschwächtes Wachstum aufzeigen werden.