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Facebook – Der Riese schwankt

Facebook – Der Riese schwankt, aber er fällt (noch) nicht

Als Mark Zuckerberg sein Unternehmen im Jahr 2004 gründete, hat er vielleicht nicht mit solch einem rasanten Wachstum gerechnet. Über 2 Mrd. Nutzer weltweit machten Facebook zu einem milliardenschweren Unternehmen, das durch innovative Ideen und Zukäufe geradezu unangreifbar an der Spitze der sozialen Netzwerke steht.

Das die dadurch gewonnenen Daten auch für gezielte Zwecke in den Marketingstrategien der werbenden Unternehmen genutzt werden, ist jedem Nutzer von vorn herein klar. Wer dort zu viele persönliche Informationen veröffentlicht, gibt sein Privatleben auf. Seit seinem öffentlichen Bestehen steht das Unternehmen aufgrund der mit Mängeln behafteten Datenschutzpraktiken in der Kritik, speziell von europäischen Datenschützern und Sicherheitsexperten. Im US- amerikanischen Markt und anderen Märkten ist das Bedürfnis von Datenschutz nicht so ausgeprägt wie bei uns. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen in Deutschland sowie andere mahnende Stimmen rieten seit 2010 immer wieder davon ab, Facebook zu nutzen.

Eine neue Dimension wurde erreicht

Aber jetzt erreicht die Nutzung der Daten für eine gezielte Wahlbeeinflussung eine neue Dimension, nämlich eine politische Dimension und das hat Auswirkungen auf das wirtschaftlich so erfolgreiche Geschäftsmodell und damit auch auf viele Kleinanleger, die Facebook-Aktien in ihrem Depot haben.

Obwohl es ein anderes Unternehmen, Cambridge Analytica war, dass die Daten von 50 Mio. Facebook-Nutzern für eine mögliche Beeinflussung des US-amerikanischen Wahlkampfes genutzt hat, der Schaden bleibt bei Facebook hängen. Es fragt sich jetzt nur noch, ob Facebook wissentlich Cambridge Analytica unterstützt hat dann wäre es Vorsatz oder ob die Nutzung der Facebook-Daten fahrlässig zugelassen wurde, dann handelt es sich um mangelnde Sicherheit oder ob es sich um einen kriminellen Aktion von Cambridge Analytica handelt. Auch im letzten Fall fragt man sich, ob jeder kriminelle Hacker an meine Daten kommen kann?

Die Politik in Europa schreit jetzt nach einem Schuldigen, aber ganz offensichtlich wird bspw. die neue Bundesjustizministerin Katarina Barlay nur auf die zweite Reihe des Managements treffen. Es scheint bei diesen Gesprächen, auch mit der EU, nichts Handfestes herauszukommen.

Gründer und CEO M Zuckerberg muss in die Höhle des Löwen, in den amerikanischen Senat. Dort wird es jetzt richtig zur Sache gehen und am Ende kann die Zerschlagung von Facebook stehen. Die Historie von Standard Oil der Rockefeller Dynastie ist ein Beispiel dafür, wie schnell so etwas geschehen kann. Ob Zuckerberg CEO bleibt, kommt auf sein Auftreten vor dem Senat an. Nur mit Demut kommt er weiter. Sollte er allerdings darauf verweisen, dass Facebook keine Fehler gemacht hat, dann wird er sein Unternehmen schneller verlieren, als er wieder ins Valley zurückreisen kann. Eine Vorladung des Senats beantwortet man nicht mit sturer Rechthaberei, sondern wie schon gesagt mit Demut. Wir werden verfolgen, was dabei herauskommt.

Die wirtschaftlichen Folgen

Seit dem Börsengang 2012 ist der Kurs der Aktie um 600 Prozent gestiegen. Der Weg des Charts ging ständig nach oben, abgesehen von einigen Marktschwächephasen.

Umso mehr dürfte Aktionäre nun der abrupte Richtungswechsel gen Süden in der vergangenen Woche verunsichert haben. Innerhalb von fünf Tagen fiel der Facebook-Kurs um elf Prozent auf 164 US-Dollar. 50 Milliarden US-Dollar Börsenwert wurden damit in nur einer einzigen Handelswoche vernichtet.

Wir haben schon auf die Gefahren von Seiten der Politik hingewiesen für Facebook hingewiesen. Wenn Facebook überlebt, sind strenge Regulierungen absehbar, die nicht nur Facebook betreffen, sondern höchstwahrscheinlich die ganze Branche (Alphabet, Amazon und mehr).

Das schwerwiegendere Verkaufsargument für die Facebook-Aktie ist aber der Rückzug der ersten Werbekunden. Großunternehmen wie der Firefox-Konzern Mozilla, die Commerzbank u. a. setzen die Zusammenarbeit mit dem massiv in die Kritik geratenen sozialen Netzwerk aus. Weitere Großkunden, wie die Versicherungsbranche und andere Banken, könnten die nächsten sein, die ihr Multimediabudget nicht mehr bei Facebook einsetzen. Damit verliert Facebook die wirtschaftliche Basis.

Und noch eine Gefahr droht dem Unternehmen jetzt verstärkt. Die ersten User haben ihre Profile schon gelöscht. Weitere werden folgen. Und neue User zu gewinnen ist schwer für Facebook, da die jetzt heranwachsende Generation nicht mehr auf Facebook seine Daten zur Verfügung stellt, weil sie andere Interessen und Netzwerke präferieren. Und wenn nicht genügend User mehr vorhanden sind, schrumpfen die Werbeeinnahmen weiter.

Die ersten Aktienfonds werden auf diese Entwicklung sehr schnell reagieren und Facebook aus den Depots werfen. Und wenn Facebook erst einmal verstärkt im Fokus der Hedgefonds steht und dort geshortet wird, dann gibt es kein Halten mehr in Richtung Süden.

Fazit:

Kleinaktionäre, die Facebook immer noch im Depot haben sollten den Aktienbestand vorerst verringern, bis erstens die Politik ihre Entscheidung getroffen hat, zweitens das Unternehmen erklärt, wie es überzeugend auf den Wachstumspfad zurück finden und drittens das Vertrauen der User zurück gewinnen will.

Die ganze Welt zahlt mit Libra

Die ganze Welt zahlt mit Libra

… So oder so ähnlich stellt sich zumindest das Facebook-Imperium um Mark Zuckerberg die Zukunft vor. Die Zukunft liegt dabei mit Mitte 2020 allerdings schon sehr nahe vor uns. Da Facebook zu unseren Depotwerten zählt, müssen wir uns schon allein aus diesem Grund mit der angedachten Währung und deren Erfolgsaussichten beschäftigen.

Definition der Libra-Währung

Libra oder GlobalCoin oder früher FacebookCoin ist ein von Facebook initiiertes Kryptowährungsprojekt. Es ist als Stallmünze/Stablecoin mit einer Währungspalette konzipiert.

In einfachsten Worten ist ein Stablecoin eine Kryptowährung, die an einen materiellen oder stabilen Vermögenswert gebunden ist. Beispiele für einen stabilen Vermögenswert sind Gold, Euro oder US-Dollar. Die Idee, eine Kryptowährung mit einem Sachwert zu unterlegen, hat zur Folge, dass die Preisvolatilität reduziert wird, die mit der Standardkryptowährung stets einhergeht. Auf diese Weise werden digitale Münzen für den täglichen Gebrauch viel praktischer, und auch die weltweite Akzeptanz wird so gefördert.

Das Ziel von Facebook ist, eine international einsatzfähige, stabile digitale Währung zu schaffen, zu der jeder Mensch auf der Welt Zugang hat. Das bedeutet, dass jeder mithilfe von Libra Geld senden und empfangen kann. Vorstellbar ist, dass man mit der Währung Einkäufe bezahlen kann, ohne sie erst in Dollar oder Euro umzurechnen. So würden die horrenden Transaktionskosten entfallen, die eine international getätigte Überweisung zwischen Geschäftspartnern, Familienangehörigen, Freunden etc. extrem verteuern. Auch das Wechselkursrisiko wird es dabei nicht mehr geben.

Hat das Libra-Projekt eine Chance?

Schauen wir auf die Liste der ca. 100 Partner der Libra Association, stellen wir fest, dass sich darauf sehr namhafte Unternehmen befinden: Uber, Spotify, Vodafone, Coinbase, ebay, Andreessen, Horowitz, Visa, Mastercard, Paypal, Booking.com und Faretech. Von diesen bisher bekannten Partnern ist kaum anzunehmen, dass sie sich auf ein unrealistisches Projekt einlassen würden.

Der höhere Nutzen von Libra erschließt sich jedoch erst bei näherem Hinsehen; schließlich gibt es ja auch genügend andere Kryptowährungen oder Bezahldienste.

So könnten zum Beispiel User in den sozialen Netzwerken Facebook, Instagram und irgendwann auch WhatsApp mit der digitalen Währung bezahlt werden, wenn sie sich Werbung anschauen und nicht einfach wegklicken.

Außerdem ist mithilfe von Libra wie bei allen Kryptowährungen eine Überweisung möglich, und das, ohne dass eine Bank dazwischensteht. So können Nutzer von Facebook sich gegenseitig Geld senden und innerhalb sowie außerhalb des sozialen Netzwerkes Einkäufe bezahlen.

Damit werden vor allem Menschen in den armen und ärmeren Regionen dieser Erde (Asien, Afrika etc.) in die Lage versetzt, eigenständig Geld zu transferieren und zu empfangen. Denn die meisten besitzen kein Bankkonto, aber ein Handy.

Facebook stößt mit seinem bisherigen Wachstum an seine Grenzen. Eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes führt zu Millionen von neuen Usern in das von Zuckerberg beherrschte Facebook- Imperium.

Facebook selbst gibt zwar an, die Kryptowährung nicht kontrollieren zu wollen, sondern sie mit der Blockchain dezentral verwalten zu lassen, wobei die in der Schweiz sitzende Libra Association lediglich als Miner fungieren und Transaktionen verifizieren würde. Aber wie schlecht es mit der Datensicherheit bei Facebook bestellt ist, haben wir in der Vergangenheit ja schon oft feststellen müssen. Daher hat sich Facebook im ersten Schritt dazu entschlossen, die Kontrolle aus der Hand zu geben und eine klare Trennung von Facebook als Social-Media-Plattform und dem gemeinnützigen Libra-Blockchain-Projekt zu ziehen.

Erste Politiker fordern bereits eine Regulierung von Libra. Also wird Facebook das Sicherheitsproblem lösen müssen. Bei Geld hört die Freundschaft auf.

Wer verliert bei dem Projekt?

All die sehr teuren Geldtransfersysteme wie Western Union, Moneygram, Azimo, TransferGo etc. würden bei einem Erfolg von Libra ihre Geschäftsgrundlage verlieren, ebenso die anderen Vermittler wie Banken, Versicherungen, Anwälte etc.

Es fällt schon auf, dass sich unter den bekannten Partnern des Libra-Projektes keine Bank befindet. Fakt ist, dass die Einführung von Libra einen Großangriff auf Banken und ihr Kerngeschäft bedeuten würde. Sie würden sehr viel verlieren, doch dieser Angriff war zu erwarten und verschärft die Lage speziell der deutschen und europäischen Banken weiter. Aber auch die anderen Banken werden weltweit zu neuen und kostengünstigeren Wegen gezwungen werden.

Das Bankensterben wird sich in jedem Fall beschleunigen. Nicht umsonst droht sogar der amerikanische Präsident mit der Zerschlagung der IT-Multis. Sanktionen dürften sich mit Libra aber nur schwerlich durchsetzen lassen. Und auch der amerikanische Wohlstand, der auf dem Drucken immer neuer, ungedeckter Papierdollars beruht, wird dann ausgerechnet von einem Amerikaner zerstört … oder zumindest Risse bekommen.

Fazit

Noch ist das Projekt nicht in der Praxis angelaufen. Aber sollte Libra den Praxistest erfolgreich bestehen, dann wird die Facebook-Aktie einen gewaltigen Sprung machen. Warten wir also den Test ab, der in einigen Wochen beginnen soll. Auf jeden Fall wird es spannend für Facebook und seine Aktionäre.

Facebook – Der Riese schwankt

Facebook – Der Riese schwankt, aber er fällt (noch) nicht

Als Mark Zuckerberg sein Unternehmen im Jahr 2004 gründete, hat er vielleicht nicht mit solch einem rasanten Wachstum gerechnet. Über 2 Mrd. Nutzer weltweit machten Facebook zu einem milliardenschweren Unternehmen, das durch innovative Ideen und Zukäufe geradezu unangreifbar an der Spitze der sozialen Netzwerke steht. Das die dadurch gewonnenen Daten auch für gezielte Zwecke in den Marketingstrategien der werbenden Unternehmen genutzt werden, ist jedem Nutzer von vorn herein klar. Wer dort zu viele persönliche Informationen veröffentlicht, gibt sein Privatleben auf. Seit seinem öffentlichen Bestehen steht das Unternehmen aufgrund der mit Mängeln behafteten Datenschutzpraktiken in der Kritik, speziell von europäischen Datenschützern und Sicherheitsexperten. Im US- amerikanischen Markt und anderen Märkten ist das Bedürfnis von Datenschutz nicht so ausgeprägt wie bei uns. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen in Deutschland sowie andere mahnende Stimmen rieten seit 2010 immer wieder davon ab, Facebook zu nutzen.

Eine neue Dimension wurde erreicht

Aber jetzt erreicht die Nutzung der Daten für eine gezielte Wahlbeeinflussung eine neue Dimension, nämlich eine politische Dimension und das hat Auswirkungen auf das wirtschaftlich so erfolgreiche Geschäftsmodell und damit auch auf viele Kleinanleger, die Facebook -Aktien in ihrem Depot haben. Obwohl es ein anderes Unternehmen, Cambridge Analytica war, dass die Daten von 50 Mio. Facebook-Nutzern für eine mögliche Beeinflussung des US-amerikanischen Wahlkampfes genutzt hat, der Schaden bleibt bei Facebook hängen. Es fragt sich jetzt nur noch, ob Facebook wissentlich Cambridge Analytica unterstützt hat dann wäre es Vorsatz oder ob die Nutzung der Facebook-Daten fahrlässig zugelassen wurde, dann handelt es sich um mangelnde Sicherheit oder ob es sich um einen kriminellen Aktion von Cambridge Analytica handelt. Auch im letzten Fall fragt man sich, ob jeder kriminelle Hacker an meine Daten kommen kann? Die Politik in Europa schreit jetzt nach einem Schuldigen, aber ganz offensichtlich wird bspw. die neue Bundesjustizministerin Katarina Barlay nur auf die zweite Reihe des Managements treffen. Es scheint bei diesen Gesprächen, auch mit der EU, nichts Handfestes herauszukommen. Gründer und CEO M Zuckerberg muss in die Höhle des Löwen, in den amerikanischen Senat. Dort wird es jetzt richtig zur Sache gehen und am Ende kann die Zerschlagung von Facebook stehen. Die Historie von Standard Oil der Rockefeller Dynastie ist ein Beispiel dafür, wie schnell so etwas geschehen kann. Ob Zuckerberg CEO bleibt, kommt auf sein Auftreten vor dem Senat an. Nur mit Demut kommt er weiter. Sollte er allerdings darauf verweisen, dass Facebook keine Fehler gemacht hat, dann wird er sein Unternehmen schneller verlieren, als er wieder ins Valley zurückreisen kann. Eine Vorladung des Senats beantwortet man nicht mit sturer Rechthaberei, sondern wie schon gesagt mit Demut. Wir werden verfolgen, was dabei herauskommt.

Die wirtschaftlichen Folgen

Seit dem Börsengang 2012 ist der Kurs der Aktie um 600 Prozent gestiegen. Der Weg des Charts ging ständig nach oben, abgesehen von einigen Marktschwächephasen. Umso mehr dürfte Aktionäre nun der abrupte Richtungswechsel gen Süden in der vergangenen Woche verunsichert haben. Innerhalb von fünf Tagen fiel der Facebook-Kurs um elf Prozent auf 164 US-Dollar. 50 Milliarden US-Dollar Börsenwert wurden damit in nur einer einzigen Handelswoche vernichtet. Wir haben schon auf die Gefahren von Seiten der Politik hingewiesen für Facebook hingewiesen. Wenn Facebook überlebt, sind strenge Regulierungen absehbar, die nicht nur Facebook betreffen, sondern höchstwahrscheinlich die ganze Branche (Alphabet, Amazon und mehr). Das schwerwiegendere Verkaufsargument für die Facebook-Aktie ist aber der Rückzug der ersten Werbekunden. Großunternehmen wie der Firefox-Konzern Mozilla, die Commerzbank u. a. setzen die Zusammenarbeit mit dem massiv in die Kritik geratenen sozialen Netzwerk aus. Weitere Großkunden, wie die Versicherungsbranche und andere Banken, könnten die nächsten sein, die ihr Multimediabudget nicht mehr bei Facebook einsetzen. Damit verliert Facebook die wirtschaftliche Basis. Und noch eine Gefahr droht dem Unternehmen jetzt verstärkt. Die ersten User haben ihre Profile schon gelöscht. Weitere werden folgen. Und neue User zu gewinnen ist schwer für Facebook, da die jetzt heranwachsende Generation nicht mehr auf Facebook seine Daten zur Verfügung stellt, weil sie andere Interessen und Netzwerke präferieren. Und wenn nicht genügend User mehr vorhanden sind, schrumpfen die Werbeeinnahmen weiter. Die ersten Aktienfonds werden auf diese Entwicklung sehr schnell reagieren und Facebook aus den Depots werfen. Und wenn Facebook erst einmal verstärkt im Fokus der Hedgefonds steht und dort geshortet wird, dann gibt es kein Halten mehr in Richtung Süden. Fazit: Kleinaktionäre, die Facebook immer noch im Depot haben sollten den Aktienbestand vorerst verringern, bis erstens die Politik ihre Entscheidung getroffen hat, zweitens das Unternehmen erklärt, wie es überzeugend auf den Wachstumspfad zurück finden und drittens das Vertrauen der User zurück gewinnen will.

Facebook wächst weiter

Facebook hält am Wachstum fest

Das rasante Wachstum beim sozialen Netzwerk Facebook hält weiter an. 13 Jahre nach seinem Start wurde ein neuer Meilenstein erreicht. Über zwei Milliarden aktive Nutzer sind weltweit bei Facebook unterwegs. Täglich drücken mehr als 800 Millionen Menschen auf den “Gefällt mir” Button. 2012 wurde die Marke von einer Milliarde Nutzern geknackt. Seitdem ging es im Netzwerk von Mark Zuckerberg steil weiter nach oben. Im vergangenen Jahr allein stieg die Zahl der Nutzer um 17 Prozent. Vor allem in Asien und Südamerika gab es zahlreiche neue Mitglieder. In Deutschland gibt es aktuell rund 30 Millionen Nutzer. Aktiver Nutzer ist, wer die Plattform mindestens einmal im Monat nutzt. Pro Facebook-Account verdient das Unternehmen aktuell im Schnitt vier Dollar, wobei es deutliche regionale Unterschiede gibt. Die Aktie von Facebook ist fester Bestandteil aus dem Bereich Megatrends im Portfolio des NDACinvest Aktienfonds.

Die Erfolgsstory von Mark Zuckerberg

Facebook hat sich zur mit Abstand erfolgreichsten Social Media Plattform weltweit entwickelt. Zu den Tochterfirmen gehören Whats App, Instagram sowie der Facebook Messenger, die beide sehr gute Nutzungsdaten aufweisen. Insbesondere hat der Konzern die beiden global am meist genutzten Messenger-Apps in seiner Hand. Sehr stark im Wachstum ist der Facebook Messenger mit bereits über 1,2 Milliarden Nutzern auf der Welt. Als Mission hat der Firmenchef verkündet, dass sein soziales Netzwerk

Die Welt näher zusammenbringen soll

Mit der wachsenden Größe geht auch eine zunehmende Verantwortung einher. Das Netzwerk muss sich seiner Wirkung und dem Einfluss bewusst sein, gerade wenn es um grenzwertige Kommentare oder gar Fake-News geht. Dieser Verantwortung will sich der Konzern stellen und künftig noch transparenter bei seinen Richtlinien agieren.

Das soziale Netzwerk mit dem blauen Design erreicht insgesamt bereits über 27 Prozent der Weltbevölkerung mit seinen Diensten. Zudem wächst kaum ein Internet-Unternehmen in der Größe schneller als Facebook. Außerdem werden sehr gute Profite vor allem aus Werbeeinnahmen erzielt.

Überzeugende Quartalszahlen

Für das zweite Quartal in 2017 konnten wieder einmal sehr positive Zahlen vermeldet werden. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Gewinn um satte 45 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar. Die Erwartungen der Analysten konnten damit leicht übertroffen werden. Fast der gesamte Umsatz wird dabei durch Einnahmen aus Werbung generiert. Die Anzahl der Werbeanzeigen hat sich auch im letzten Quartal wieder erhöht. Das US-Unternehmen konnte sich sogar eine Preiserhöhung für Werbeanzeigen erlauben. Dies wirkte sich positiv auf den operativen Gewinn aus. Die Gewinne pro Aktie lagen bei 1,32 Dollar je Aktie und somit ebenfalls über den Prognosen der Analysten.

Prognose für die Facebook Aktie

Facebook lieferte in den letzten Jahren phänomenale Zahlen und ein schnelles Wachstum ab. Da tritt automatisch die Frage auf, welche Grenzen es noch für den Internetgiganten gibt. Das Unternehmen will sich auf den bisherigen Erfolgen nicht ausruhen und sein dynamisches Wachstum beibehalten. Das soziale Netzwerk ist auf der Suche nach weiteren Standbeinen. Darunter ist beispielsweise ein Onlineflohmarkt in Konkurrenz zu eBay oder die Erschließung neuer Plattformen, auf denen Werbung platziert werden kann. Für letzteres wird im Segment Online-Video viel Potenzial gesehen. Mit Video-Anzeigen sollen die Umsätze deutlich zulegen. Dass dies möglich ist, beweist YouTube schon seit Jahren. Viele Analysehäuser sehen beim Kurs der Aktie noch Luft nach oben und sehen die Entwicklungen positiv. Jeder zweite Internetnutzer ist Mitglied in dem Netzwerk. Mehr globale Präsenz geht kaum. Die steigenden Nutzerzahlen sorgen für sprudelnde Einnahmen aus Werbebudgets. Außerdem ist Facebook mit seinen Töchtern WhatsApp und Instagram und den Verknüpfungen untereinander sehr gut aufgestellt. Auch in Zukunft kann man von Mark Zuckerberg und seinem Team positive Überraschungen erwarten.

FACEBOOK steigert den Gewinn um 186 Prozent

Social Media Plattform Facebook beweist erneut Gewinnversprechen

Dass Facebook eines der am größten und stärksten wachsenden Unternehmen der Welt ist, beweist das Online-Netzwerk jährlich. 2016 war das amerikanische Unternehmen in der Lage, schon im zweiten Quartal einen gesteigerten Gewinn von rund 186 Prozent zu verzeichnen. Zum damaligen Zeitpunkt bedeutete dies einen Gewinn von 2,05 Milliarden Dollar. Ebenfalls verzeichnete Facebook zu diesem Zeitpunkt fast zwei Milliarden User weltweit, durch welche der Rekordgewinn erzielt werden konnte. Allein zwischen April und Ende Juni letzten Jahres verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus von 59 Prozent bzw. 6,5 Milliarden Dollar.

Steigende Userzahlen erwartet

Laut eigenen Angaben zufolge benutzen bis Ende Juni rund 1,71 Milliarden User aktiv die Social Media Plattform monatlich. Hiervon würden allein 1,13 Milliarden Menschen jeden Tag zumindest einmal Facebook verwenden. Die Tendenz, dass die Userzahlen in Zukunft noch steigen dürften, ist somit gegeben. Die hohe bzw. gesteigerte User Zahl sorgt letztendlich dafür, dass Facebook nicht nur seinen Gesamtgewinn, sondern auch die durchschnittlichen Erlöse pro User jedes Quartal kontinuierlich erhöhen kann.

Werbung und Aktien als sichere Gewinnquellen

Bereits 2016 konnte der bestehende Rekordgewinn vorweislich durch die Werbeschaltungen des Online-Netzwerks ermöglicht werden. 84 Prozent der Gewinneinnahmen beruhen auf den unterschiedlichen Werbungen, welche auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones zu sehen sind. Facebook zufolge stiegen die Werbeeinnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 63 Prozent an, sodass das Unternehmen allein durch seine Werbeschaltungen 6,2 Milliarden Dollar einnimmt. Aus diesem Grund machten die Werbeschaltungen schon 2016 den Hauptteil der Gesamteinnahmen von Facebook aus. Der Rekordgewinn sowie die kontinuierliche Gewinnsteigerung bedeuteten allerdings nicht nur für das Unternehmen an sich eine positive Entwicklung. Nach dem Bekanntwerden der Rekordzahlen schoss die Facebook-Aktie an der Börse in die Höhe. Zum damaligen Zeitpunkt stieg die Aktie über sechs Prozent an und erreichte ein Rekordhoch von über 130 Dollar.

Enormer Wandel an der Börse

Dass die Facebook-Aktie je einen Rekordwert von über 130 Dollar erreichen würde, war zum Zeitpunkt des Börsengangs noch nicht vorstellbar. Erstmals ging Facebook im Mai 2012 an die Börse. Zum damaligen Zeitpunkt kostete eine einzige Aktie lediglich 38 Euro. Somit stieg der Aktienwert binnen lediglich vier Jahre um nahezu 100 Dollar an. Allein nach der Bekanntgabe der Quartalszahlen 2016 konnte ein Aktienkursplus von 6,3 Prozent verzeichnet werden, wobei eine weitere Steigerung erwartet wird.

Fortschritte im Videobereich zufriedenstellend

Facebook vereint inzwischen zahlreiche unterschiedliche Medien. Um alte wie neue User stetig anzusprechen und mit Neuheiten zu versorgen, bietet Facebook immer wieder neue Methoden an, um beliebige Inhalte zu teilen. Vor allem die Fortschritte im Videobereich dürften die User im ersten und zweiten Quartal 2016 begeistert haben, da vor allem das zweite Quartal ein gigantisches Ergebnis bezüglich Userzahlen und Umsatz brachte. Dennoch gaben Facebook und Mark Zuckerberg nicht an, durch welche Mittel genau die enorme Usersteigerung und das große Umsatzplus ermöglicht wurden Da der Videobereich von Facebook gute Antworten seitens der User erhielt, solle er zugleich in Zukunft noch stärker ausgebaut werden. Ebenfalls soll es den Usern möglich werden, die Videos downloaden und offline ansehen zu können.

Mark Zuckerberg hoch erfreut über Gewinnzunahme

Facebook-Chef Mark Zuckerberg zeigte sich in der Vergangenheit mehrere Male hoch erfreut über die Gewinnzunahme von Facebook. In einem Kommentar zur damaligen Gewinnsteigerung ließ er wissen, dass sowohl die Community wie das Geschäft ein weiteres gutes Quartal erfuhren. Im Vergleich zu 2015 konnte Facebook bis zum zweiten Quartal 2016 eine Gewinnzunahme von 719 Millionen Dollar verzeichnen. Im Jahresvergleich bedeutete dies eine Verdreifachung des Gewinns. Zu diesem Zeitpunkt bedeutete dies allein ein Umsatzplus von 59 Prozent sowie einen Gesamtumsatz von 6,4 Milliarden Dollar. Ende Juni 2016 konnten monatlich 1,71 Milliarden aktive Nutzer verzeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies allein User Plus von 15 Prozent. Auch die tägliche Userbenutzung stieg um 17 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro. Die Durchschnittserlöse pro User zum Letztjahreszeitpunkt betrugen hiermit 3,82 Dollar. Hierbei bestünde noch immer enormes Wachstumspotential, sodass eine steigende aktive Useranzahl für das Jahr 2017 auftreten dürfte.

Facebook ohne wirklichen Konkurrenten

Facebook zählte schon 2016 durch die erhöhte Userzahlen, den gesteigerten Umsatz sowie den guten Börsenkurs als eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Social Media. Konkurrenten wie Snapchat und Instagram hingegen halten sich konstant, sodass sie für Facebook eine eher verminderte Konkurrenzrolle einnehmen. Hingegen stellt Online-Kurznachrichtendienst und Facebook-Dauerkonkurrenz seit dem zweiten Quartal 2016 keine wirkliche Bedrohung mehr für den Social Media-Riesen Facebook dar. Seit seinem Börsengang im Jahr 2013 musste Twitter das geringste Umsatzwachstum im zweiten Quartal 2016 bislang verzeichnen. Das geringe Umsatzwachstum lässt sich auf die minimal gestiegene Usernutzung zurückführen. Lediglich ein Prozent neue User konnte Twitter verzeichnen, sodass rund 313 Millionen Personen den Online-Dienst nutzen. Im Gegensatz zu Facebook, welches jedes Quartal einen deutlichen Useranstieg für sich beanspruchen kann, gelang dies Twitter schon lange nicht mehr.

Facebook mit starken Zahlen zum dritten Quartal

Starke Zahlen bei Facebook im dritten Quartal

Die Unternehmenszahlen von Facebook im dritten Quartal 2016 übertrafen die Erwartungen der Analysten deutlich. Der Gewinn verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahrszeitraum auf 2,40 Milliarden US-Dollar. Dies war der höchste Quartalsgewinn in der noch jungen Firmenhistorie von Facebook. Vor allem das starke Anzeigengeschäft war die Ursache dafür. Der erzielte Umsatz stieg um 56 Prozent auf 7,01 Milliarden US-Dollar an. Bereits zum sechsten Mal in Folge wurden mit den vorgelegten Zahlen die Prognosen der Analysten übertroffen. Die Hälfte der Umsätze stammt aus dem Geschäft in den USA und Kanada. Dahinter folgen die europäischen Länder mit einem Anteil von ca. 23 Prozent. Etwa ein Sechstel der Umsätze stammen aus dem Asia-Pazifik-Raum, während auf die restlichen Regionen 10 Prozent entfallen. Pro Nutzer ergibt sich ein Umsatz von 4,01 US-Dollar bei Facebook. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den Regionen enorm groß. In den USA und Kanada ist der Umsatz pro Nutzer mit 15,65 Dollar mit Abstand am höchsten. In Europa liegt er mit 4,72 Dollar schon deutlich tiefer, während er in Asia-Pazifik bei 1,89 Dollar liegt. In Nordamerika bringt ein Nutzer also mehr als den dreifachen Umsatz in Vergleich zu Europa und sogar fast den 13-fachen zur Region Asia-Pazifik. 84% der generierten Werbeumsätze des Social Networks stammen aus dem Mobile-Bereich. sprich Werbung auf mobilen Endgeräten. Es zahlte sich aus, dass das Werbeportfolio konsequent auf mobile Endgeräte zugeschnitten wurde. 2020 soll auf jedem zweiten Smartphone in den USA der Facebook Messenger installiert sein. Mit den Quartalszahlen wurden gleichzeitig aktuelle Zahlen zur Facebook Nutzung veröffentlicht. 1,788 Milliarden Nutzer sind monatlich auf Facebook aktiv. Die aktivsten Nutzer befinden sich in den USA, gefolgt von Europa. Weltweit ist somit jeder Vierte Mensch bei Facebook mindestens einmal im Monat unterwegs.

Weiterhin auf Wachstum ausgerichtet

Um auch in Zukunft im Aufwind zu bleiben, möchte das Unternehmen seine Nachrichten-Apps WhatsApp und Messenger weiter in den Fokus rücken. Dadurch soll langfristiges Wachstum sichergestellt werden. Passend dazu läuft ein Testbetrieb für das Fotonetzwerk Instagram, welches in den USA demnächst live gehen soll. Nutzer sollen animiert werden, Produkte durch Drücken eines Buttons zu kaufen, die sie gerade auf Bildern bei Instagram entdeckt haben. Mit dieser Maßnahme will Facebook am weltweit boomenden Markt für Onlinehandel partizipieren und gleichzeitig eine weitere Umsatzquelle erschließen. Die Tochterfirmen Instagram und WhatsApp bieten für die Zukunft weiteres Potenzial, gerade im Bereich der Vermarktung. bei ihren Zielgruppen und Märkten spielen sie eine genauso dominante Rolle wie Facebook selber. In der Kombination ist Facebook im digitalen Marketing bestens aufgestellt. Ein weiterer Hoffnungsträger im Unternehmen ist die VR-Brille von Oculus. Virtual Reality Angebote sollen die Zukunft des Konzerns deutlich prägen. Chef Mark Zuckerberg hält an der strategischen Entscheidung fest, dass die Technologie mit den richtigen Anwendungen sein soziales Netzwerk prägen wird. Das Potenzial wurde nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft und auch in 2017 wird noch nicht die große Bewegung in den Markt kommen. Analysten halten es für die richtige Entscheidung in die Infrastruktur zum Aufbau der neuen Technologie zu investieren. 2017 soll bei Facebook ein Jahr der Investitionen werden. Diese sind zunächst mit hohen Kosten verbunden, sollen dann aber zu neuen Märkten und Einnahmequellen führen. Facebook weiß um sein enormes Potenzial als weltgrößtes soziales Netzwerk. Daher ist Zuckerberg mit seinem Team auf der Suche nach Strategien, um auf Basis eines riesigen Kundenstammes weiter erfolgreich zu agieren. Selbstredend gehörte Facebook in 2016 zu den Top 10 Apps und lag auf Platz eins. Das soziale Netzwerk war weltweit die meistgenutzte App auf Smartphones. Ebenfalls unter den Top 10 Apps befinden sich der Facebook Messenger sowie die Tochterfirma Instagram.

Kursentwicklung von Facebook

Vor Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal lag die Facebook Aktie Ende Oktober 2016 auf Rekordniveau bei rund 123 Euro. Trotz der starken Ergebnisse brach der Kurs nach Bekanntgabe der Zahlen deutlich ein. Bis zu acht Prozent verlor die Aktie nachbörslich. Die Anleger störten sich an der Ankündigung, dass das Wachstum bei Gewinn und Umsatz in den kommenden Quartalen langsamer ausfallen dürfte. Diese Info wurde vom Management in einer Telefonkonferenz verkündet. Mit den prognostizierten Einschnitten bei künftigen Gewinnen wurde die Freude über das gute Ergebnis getrübt. In den letzten Jahren wuchs kaum ein Onlineunternehmen so stark wie Facebook. Jedoch scheint der Werbemarkt in einigen Bereichen des Onlinemarketing weitestgehend gesättigt zu sein. Viele Anleger nutzen den Kursrückgang als Chance zum Einstieg, so dass der Kurs sich in den folgenden Wochen schnell erholen konnte.

Facebook auf dem Weg in die Arbeitswelt

Facebook rüstet sich für Änderungen in der Arbeitswelt

Die Arbeitswelt steht vor tiefgreifenden Veränderungsprozessen. Die Digitalisierung hat darauf einen sehr großen Einfluss. Durch sie fallen Arbeitsplätze weg, an anderer Stelle entstehen neue Jobs. Unternehmen brauchen klare Strategien, um sich für die Zukunft und den Wandel erfolgreich auszurichten. Die weltweit größte Social Media Plattform Facebook will in die Arbeitswelt eindringen und den Wandel begleiten. Eine neue Anwendung namens Workplace soll ein soziales Netzwerk für Unternehmen werden, welches interne Email-Programme und das firmeneigene Intranet überflüssig macht. Wie von Facebook gewohnt, können sich Angestellte eines Unternehmens über Workplace Emails schreiben, sich in Gruppen austauschen sowie chatten und Präsentationen erstellen.

Facebook startet Workplace

Nach dem weltweiten Siegeszug der Social Media Plattform, will Facebook nun die Arbeitswelt umkrempeln. Mit einer neuen Anwendung namens Workplace sollen aus Facebook bekannte Elemente wie Chat, Gruppen und Videoübertragungen in den Arbeitsalltag getragen werden. Die Anwendung vernetzt Mitarbeiter in Unternehmen besser und erleichtert die Zusammenarbeit untereinander. Nach langer Testphase erfolgt der offizielle Start von Workplace. Vorteilhaft ist die Tatsache, dass viele Mitarbeiter Facebook bereits aus dem privaten Bereich kennen und mit den Funktionen gut vertraut sind. Über 1,6 Milliarden Menschen nutzen die größte Online Community bereits. Deswegen wurde das Seitenlayout von Workplace ähnlich dem Onlinenetzwerk von Facebook aufgebaut. Die Anwendung soll einfach und intuitiv nutzbar sein. Auch die Ansichten und die Bedienung der App ähneln Facebook stark. Sozusagen ein Social Intranet by Facebook. Die für Facebook typische Farbe Blau wurde durch einen Grauton ersetzt. Wie in der privaten Versionen gibt es zwei Apps für den Arbeitsplatz: einmal die eigentliche Version und dann den Messenger. Eine Verknüpfung des privaten Profils bei Facebook mit Workplace ist nicht möglich. Auch einen gemeinsamen Messenger oder Newsfeed sucht man vergebens. Beide Anwendungen sind strikt voneinander getrennt. Unter anderem soll damit die Privatsphäre der Mitarbeiter geschützt werden. Die Verwaltung der Accounts läuft über die jeweiligen Unternehmen. Nicht jeder Mitarbeiter kann sich einfach so mit einem Profil registrieren. Sie werden vom Unternehmen angelegt und dann als Einladung an die Belegschaft verschickt. Es ist ebenfalls möglich Mitarbeiter ihren Vorgesetzten und Teams zuzuordnen, um die interne Struktur abzubilden.

Eine neue Art der Kommunikation

Die interne Kommunikation ist in vielen Unternehmen ein wichtiges Thema, welches stetig im Fokus ist und um das man sich kümmern muss. Dazu kommen immer mehr die Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung. Mit dem Einsatz von Workplace können Firmen die Flut an internen Emails verringern. Außerdem werden mit dem Dienst verschiedene Elemente der Kommunikation gebündelt. Die Kommunikation innerhalb der Belegschaft wird vermehrt über Chats geführt. Dabei hat jeder Nutzer seinen eigenen Chat, den er über den Messenger aufrufen kann. Die verfügbaren Funktionen sind aus Facebook bekannt. Dazu gehören neben dem Chat, Videoanrufe, Telefonate und ein Newsfeed. Selbstverständlich sollen alle Funktionen auch auf mobilen Endgeräten uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Informationen können über Workplace schnell geteilt werden. Auch die Live-Kommunikation wird erleichtert, gerade wenn ein Unternehmen seine Belegschaft an mehreren Standorten sitzen hat. Ebenfalls hilft der neue Dienst den Mitarbeitern, die nicht im Büro am Schreibtisch sitzen, sondern viel unterwegs sind. Das Produkt wurde so konzipiert, dass es die zunehmende Mobilität im Arbeitsleben unterstützt.

Facebook dringt in den B2B Markt ein

Facebook selber nutzt im Unternehmen Workplace zur Kommunikation. Auch in anderen Firmen wurde die Anwendung vor der Einführung getestet. Geeignet ist Workplace für Unternehmen aller Größen. Das Kollaborations-Tool Workplace soll es demnächst auch in einer kostenlosen Version geben. Das Unternehmen aus Kalifornien tritt damit in den B2B Markt ein. Es konkurriert mit Anwendungen wie Slack und Microsoft Teams. Der neu entstandene Markt wird bereits hart umkämpft. Immerhin wächst der Markt- in den nächsten Jahren wird nach Schätzungen der Umsatz mit sozialen Netzwerken in Unternehmen auf 3,5 Milliarden Dollar pro Jahr ansteigen. Mark Zuckerberg will mit seinem Team ein großes Stück von dem Kuchen haben. Die Chancen dafür stehen gut. Schließlich kennt Zuckerberg das Nutzerverhalten in sozialen Medien wie kaum ein anderer. Und die Einarbeitung für Mitarbeiter in Workplace wird erleichtert durch den hohen Nutzungsgrad von Facebook. Die Benutzeroberfläche wirkt vielen vertraut und lässt sich einfach bedienen. An die Stelle einer Finanzierung über Werbung tritt bei Workplace eine monatliche Gebühr, die Unternehmen für die Nutzung zahlen. Diese ist abhängig von der Zahl der aktiven Nutzer. Facebook betont ausdrücklich, dass alle verwendeten Daten dem Unternehmen gehören.