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Unser Tipp OMV

Veröffentlicht im Newsletter von anlegerplus.de

Unser Tipp Österreichische Mineralölverwaltung Aktiengesellschaft

Unternehmensvorstellung

In unser Nachbarland Österreich, genauer gesagt nach Wien müssen wir reisen, wenn wir die Zentrale des Unternehmens OMV suchen.

OMV ist die Abkürzung für die Österreichische Mineralölverwaltung Aktiengesellschaft, die am 3.7.1956 in das Handelsregister eingetragen wurde. Hervorgegangen ist sie aus der von der sowjetischen Besatzungsmacht kontrollierten Sowjetischen Mineralölverwaltung.

1960 wurde die Raffinerie Schwechat südöstlich von Wien in Betrieb genommen und 1968 der erste Erdgasliefervertrag mit der ehemaligen Besatzungsmacht UdSSR abgeschlossen. Ende 1987 erfolgte aufgrund der desaströsen Finanzlage des österreichischen Staates jedoch die Privatisierung von 15 % der ÖMV. Dies war zugleich auch der erste Börsengang eines staatlichen Unternehmens in der Alpenrepublik. Doch erst 1995 erfolgte die Umbenennung des Konzerns wegen des international nicht üblichen Umlautes im Namen von ÖMV in OMV.

Als eines der größten Unternehmen in Österreich ist die OMV nicht nur an der Börse in Wien gelistet, sondern wird auch am amerikanischen Finanzmarkt als ADR (Level I = ein ADR entspricht einer Aktie) gehandelt. Im September 2018 gelang es der OMV zudem, als einziges Unternehmen aus Österreich in den Dow Jones Sustainability Index (Indexfamilie, die auch ökologische und soziale Kriterien beachtet) aufgenommen zu werden.

Vorstand

Das Unternehmen steht seit 2015 unter der Leitung von Rainer Seele, einem erfahrenen deutschen Manager, der zuvor mit der Wintershall GmbH Kassel ein deutsches Erdöl- und Erdgasunternehmen führte.

Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der OMV ist für Börsianer kein Unbekannter: Der Österreicher Peter Löscher lenkte in der Vergangenheit die Siemens AG als CEO. Seit 2016 leitet er nun das Kontrollgremium der OMV.

Unternehmensziele und Visionen

Die OMV entwickelte sich rasch zu einem national und international beachteten Energieunternehmen. Sie ist in zwei Bereiche gegliedert: den Upstream- und den Downstream-Bereich. Zusammen mit dem Non-Oil-Retail-Geschäft (VIVA) und dem Commercial-Geschäft zählt die OMV zu den führenden Unternehmen in der Erdöl- und Erdgasbranche.

Die rund 20 000 Mitarbeiter des Konzerns erwirtschafteten in den ersten 3 Quartalen 2018 einen Umsatz von 16 290 Mio. Euro; das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 2,54 Euro. Besonders erwähnenswert ist der hohe Cashflow aus der Betriebstätigkeit in Höhe von 970 Mio. Euro. Und auch nach der Dividendenzahlung steht noch ein organischer freier Cashflow von 493 Mio. Euro für die Unternehmensaktivitäten zur Verfügung.

Durch den relativ niedrigen Verschuldungsgrad von nur 16 % ist die OMV zudem weniger abhängig von den Finanzmärkten.

Die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 konnte auf 1,50 Euro erhöht werden (2017: 1,20 Euro); das entspricht einer Steigerungsrate von 12,5 %.

Der Aktienkurs ist stark abhängig von der Entwicklung der Erdöl- und Erdgaspreise. So stürzte der Preis der Aktie vom Jahreshoch im Januar 2018 mit 56,30 Euro auf ein Jahrestief im Dezember mit 37,02 Euro. Inzwischen zeigt der Kurs aber wieder in Richtung Norden.

Produkte und Erfolge

Im Geschäftsbereich Upstream konzentriert sich die OMV auf die Exploration, Entwicklung und Produktion von Öl und Gas in den Kernregionen in Mittel- und Osteuropa, der Nordsee, im Mittleren Osten, in Afrika und Russland. Ende 2016 war OMV Upstream weltweit in 15 Ländern aktiv und hatte sichere Reserven in Höhe von 1,03 Mrd. boe (Maßeinheit für die Energiemenge, die beim Verbrennen von einem Kilogramm Erdöl freigesetzt wird) sowie sichere und wahrscheinliche Reserven von 1,7 Mrd. boe.

Der Bereich Downstream-Öl betreibt drei Raffinerien: Schwechat (Österreich), Burghausen (Deutschland), die beide über eine integrierte Petrochemie-Produktion verfügen, sowie die Raffinerie Petrobrazi (Rumänien), die überwiegend rumänisches Rohöl verarbeitet. Die OMV besaß damit 2016 eine Raffineriekapazität von insgesamt 17,5 Mio. t. Ihr Tankstellennetz besteht aus über 2000 Tankstellen in 10 Ländern (darunter auch in Deutschland) mit einem starken Markenportfolio. Die OMV betreibt überdies auch ein Gasleitungsnetz in Österreich und verfügt über Gasspeicher in der Heimat und in Deutschland.

Die Analysten sind hinsichtlich der OMV positiv gestimmt: Von 6 Veröffentlichungen sind 3 Empfehlungen „Kaufen“ und 3 „Halten“. Keiner setzt die Aktie auf „Verkaufen“. Das durchschnittliche Kursziel aller Analysen beträgt 57,80 Euro. Damit liegt die OMV im Vergleich zu den erwarteten Kursen weit vor den anderen börsennotierten Mineralöl- und Erdgasunternehmen ähnlicher Größenordnung (Shell, Total, Royal Dutch etc.).

Anleger, die sich für ein gut geführtes Unternehmen mit solidem Ausblick und Wachstumschancen aus dem Bereich Erdöl/Erdgas interessieren, sind mit der OMV demnach gut beraten. Allerdings müssen sie die konjunkturbedingten Schwankungen und die Auswirkungen politischer Krisen auf die Preise für Erdöl und Erdgas ständig im Blick haben. Die Rückschläge sind meistens günstige Kauf- und Nachkaufgelegenheiten. Unser NDAC-Fonds konnte mit der OMV schon sehr gute Erfolge erzielen.

OMV – einer von zwei Generalsponsoren des Wiener Opernball

OMV – einer von zwei Generalsponsoren des Wiener Opernball

(Montag, 19. Februar 2018)

Mit OMV auf dem Wiener Opernball – OMV-Verlosung von exklusiver Herrenspende

Wenn in Deutschland zu Weiberfastnacht, am Donnerstag als dem ersten Tag des närrischen Treibens zu Karneval als Übergang vom Sitzungs- zum Straßenkarneval um 11.11 Uhr die Rathäuser gestürmt werden, dann laufen in der österreichischen Bundeshauptstadt die letzten Vorbereitungen für die Abendveranstaltung, den Wiener Opernball auf Hochtouren. Er ist in Wien sowie in ganz Österreich das gesellschaftliche Ereignis und Highlight der jährlichen Ballsaison. Mit dabei ist auch die OMV, eines der größten börsennotierten Unternehmen im Lande. Wir kommen an dieser Stelle deswegen auf OMV und Opernball zu sprechen, weil die OMV im mittlerweile dritten Jahr als fester Bestandteil zum NDACinvest-Aktienfonds gehört. Der Depotanteil liegt bei knapp dreieinhalb Prozent. Aufgrund der Unternehmensgröße mit Marktkapitalisierung, mit Umsatz, Beschäftigten sowie anderen Kennzahlen wird die OMV in unserem Aktienfonds unter den Basisinvestments geführt. So ist die Verbindung vom niedersächsischen Uelzen hin zur Millionenstadt Wien mit ihrem weltmännischen Ambiente und Flair keineswegs an den Haaren herbeigezogen.

OMV – einer von zwei Generalsponsoren der Wiener Staatsoper beim 2018er Opernball

Die Veranstaltung wird seit Jahren regelmäßig und zuverlässig auf mehreren Fernsehkanälen live übertragen, darunter von den deutschen Sendern 3SAT und Bayerischer Rundfunk. Die Liste an Sponsoren, an Donatoren und an Förderern ist ebenso lang wie illuster. Doch es gibt mit OMV und Lexus nur zwei Generalsponsoren. Das ist hier in Wien nicht nur eine Frage des Sponsorenschecks, sondern vielmehr eine Ehre, auf diese Weise an der Staatsoper und ihren Events wie dem Opernball beteiligt zu werden. Sponsern ist ein vertragliches Geben und Nehmen, wobei der Nehmende erfahrungsgemäß deutlich besser abschneidet als der Gebende. Sicherlich hat der OMV seine bevorzugte Ehrenloge, um seinen den Gästen aus der Wirtschaft im In- und Ausland ein unvergessliches Wochenende in Wien zu bieten. Einige Zahlen zeigen die Dimension dieser Veranstaltung mit mehr als 5.000 Ballgästen inklusive dem dazugehörigen Verzehr.

  • Das Auftragsvolumen für rund vier Dutzend Firmen beträgt etwa 1,5 Mio. Euro für Auf- und Umbauarbeiten
  • Der Umbau des Opernhauses zum Ballsaal dauert 30 Stunden, der Rückbau nochmals zwei Drittel der Zeit
  • Der Getränkeverzehr liegt bei 1.300 Flaschen Champagner & Sekt sowie jeweils 900 Flaschen Wein und Bier
  • Verzehrt werden 2.500 Paar Würstel
  • Dekoriert wird die gesamte Location mit 170 Blumenarrangements nebst 480 Blumengestecken
  • Zwölf Dutzend, also 144 Debütanten Paare begeistern die Besucher mit ihrer Aufführung des Wiener Walzers
  • Ein kleiner Einblick in das Preisgefüge
    • Eintrittskarte ohne Sitzplatz: 290 Euro
    • Tischanteil für 2 Personen im sechsten Stock außerhalb des Ballsaals: 200 Euro
    • Tisch für 6 Personen außerhalb des Ballsaals: 1.200 Euro
    • Bühnenlogentisch im II. Rang für 8 bis 10 Personen: 10.000 Euro
    • Diese Arrangements gelten allesamt exklusive Verzehr
    • Rangloge I mit bestem Blick auf das Geschehen im Ballsaal für bis zu 12 Personen exklusive Verzehr inklusive Bedienung: 20.500 Euro
  • Aktuelle Cheforganisatorin des Wiener Opernballs ist Maria Großbauer
  • Ab Freitag, den 9. Februar, also einen Tag nach dem 2018er Opernball, werden Kartenbestellungen für den 2019er Wiener Opernball am Donnerstag, 28. Februar entgegengenommen

OMV auch abseits des Opernballs erfolgreich

Die OMV-Aktie ist an der Wiener Börse im ATX, dem Austrian Traded Index gelistet. Dort gehört sie zu den drei Unternehmen mit zweistelliger Indexgewichtung. Die 2016er Dividende betrug 1,20 Euro, und für die Folgejahre bis zum Jahrzehntwechsel wird mit einer Dividendensteigerung bis zu 1,50 Euro gerechnet. Der OMV-Kurs ist in den vergangenen ein, zwei Wochen von den weltweiten Kursschwüngen regelrecht durchgeschüttelt worden; der Kursverlust liegt bei rund 10 Prozent mit einer leicht, aber kontinuierlich aufsteigenden Tendenz. Bei der vom NDAC verfolgten langfristigen Anlagestrategie ist das für die Clubmitglieder kein Anlass zur Sorge. Die OMV plant seit mittlerweile mehr als einem Jahrzehnt und auch zukünftig eine Dividende von mindestens 1,00 Euro je Aktie, sofern dadurch nicht die langfristige finanzielle Stabilität des Unternehmens beeinträchtigt wird. Das ist weder erkennbar noch zu befürchten. Diese Aktionärsstrategie deckt sich mit der generellen Entscheidung des NDAC-Anlageausschusses, Aktien mit erkennbarer Gewinnerwartung in das Portfolio aufzunehmen.

Doch zurück zu OMV und Wiener Opernball. Noch bis zum 4. März verlost die OMV als Generalsponsor der Wiener Staatsoper 10 Stück der anspruchsvollen Foto-Bildbände namens „Repertoire“. Sie bieten einen amüsant-künstlerischen Blick hinter die Kulissen von Wiener Staatsoper und Wiener Opernball. Die Gewinnziehung erfolgt bis zum Osterwochenende! Schon heute geht von hieraus ein herzlicher Glückwunsch an die Gewinnerinnen und Gewinner!