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Unser Tipp – Deutsche Post

Unser Tipp: Deutsche Post DHL Group

Unternehmensvorstellung

Die Deutsche Post DHL Group (früher Deutsche Post AG) ist ein deutsches Logistik- und Postunternehmen, das 1995 aus der Privatisierung der Behörde Deutsche Bundespost hervorging.

Im Zuge der „Strategie 2015“ tritt der Konzern mit diesem neuen Namen auf, der auch für eine vereinfachte Struktur mit zwei statt wie bisher vier Schwerpunkten steht: dem internationalen Logistikgeschäft unter der Marke „DHL“ und dem nationalen Postgeschäft unter den Marken „Deutsche Post“ und „DHL“. Seit dem 11.3.2015 wird der Schriftzug „Deutsche Post DHL“ um den Begriff „Group“ ergänzt.

Zum Stichtag 31.12.2018 waren im Konzern, dessen Zentrale sich in Bonn befindet, 547.459 Mitarbeiter beschäftigt, die im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 61,55 Mrd. € erwirtschaftet haben.

Das Unternehmen, das eine aktuelle Marktkapitalisierung von rund 36,5 Mrd. € aufweist, gehört seit 2000 dem deutschen Leitindex DAX an und ist seit 2013 im EURO STOXX 50 vertreten. Aufgrund der konstant überdurchschnittlichen Dividendenrendite wurden die Bonner 2011 zudem in den DivDAX aufgenommen, wo sie sich bis heute behaupten.

Das Grundkapital des Unternehmens teilen sich die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau mit 20,57 % und unser Depotwert Blackrock mit 5,68 %. Der Rest befindet sich in Streubesitz.

Vorstand

Der Konzern steht unter der Führung von Franz Appel. Der deutsche Manager übernahm die Position des Vorstandsvorsitzenden bereits im Jahre 2008, sein Vertrag wurde bis 2022 vom Aufsichtsrat verlängert.

Der Aufsichtsrat wird vom ehemaligen Vorstandschef der Munich Re Nikolaus von Bomhard geleitet.

Wichtige Bereiche

Der Konzern teilt sich strukturell u. a. in die folgenden operativen Unternehmensbereiche:

Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland

Der Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland mit rund 192.000 Mitarbeitern gliedert sich in die Unterbereiche Brief Kommunikation, Dialog Marketing, Presse Services, Mehrwertleistungen, Paket Deutschland, Global Mail und Renten-Service. 82 Brief- und 35 Paketzentren bilden ein deutschlandweites Netz, in dem gesetzlich verankert auch abgelegene Wohnorte bedient werden. Das Filialnetz besteht dabei aus ca. 27.000 Filialen und Verkaufspunkten sowie rund 2.500 Pachtstationen. Seit 2012 betreibt die Deutsche Post keine eigenen Filialen mehr, mit einer Ausnahme in der Zentrale in Bonn. Die Filialen werden alle als fremdbetriebene Agenturen geführt. Zur Steuerung des Filialsystems gibt es zuständige Gebietsleitungen, die die Agenturen anwerben und fachlich betreuen.

EXPRESS

Der Unternehmensbereich EXPRESS befördert weltweit standardisierte Express- und Kuriersendungen. Das internationale Netz besteht aus drei globalen Hauptdrehkreuzen (Flughäfen) und 32.300 Servicepoints in 220 Ländern und Territorien. Der Unternehmensbereich verfügt über eine Flotte von 62.000 Fahrzeugen und 250 Flugzeugen.

Global Forwarding, Freight (deutsch: Weltweite Beförderung, Frachtgut)

Dieser Bereich erstreckt sich über 170 Länder und umfasst den Transport von Waren via Schiene, Straße sowie Luft- und Seeweg.

Supply Chain (deutsch: Lieferkette)

Dieser Unternehmensbereich beinhaltet die Kontraktlogistik, Lager- und Lagertransportdienstleistungen.

Aktuelle Ergebnisse

Der Halbjahresbericht weist für das I. Quartal 2019 einen Umsatz von 30,833 Mrd. € aus gegenüber dem I. Quartal 2018 mit 29,775 Mrd. €. Dabei wurde ein EBIT von 1,928 Mrd. € (I. Quartal 2018: 1,652 Mrd. €) erzielt, was einer Steigerung von 16,7 % entspricht. Die Umsatzrendite stieg auf 6,3 % (I. Quartal 2018: 5,5 %). Die Konzernführung weist darauf hin, dass diese sehr guten Zahlen aber auch durch Währungseffekte erreicht wurden.

Die Finanzstrategie der Deutschen Post DHL Group sieht vor, grundsätzlich 40 % bis 60 % des Nettogewinns als Dividende auszuschütten. Die Hauptversammlung hat am 15.5.2019 beschlossen, für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 1,15 € je Aktie (Vorjahr: 1,15 €) zu zahlen. Die Dividendenrendite beträgt damit stolze 4,8 %.

Charttechnisch gesehen ist die Aktie im Aufwärtstrend. Das 52-Wochen-Tief mit 23,36 € ist überwunden, die Erholung hält an und kann bald wieder zum Jahreshoch von 31,34 € führen.

Die Analysten verorten die Aktie zwischen 25,36 € und 45,00 €, wobei aktuell 3 für „Sell“, 4 für „hold“ und 13 für „buy“ plädieren. Das durchschnittliche zu erwartende Kursziel beträgt 34,41 € bzw. liegt ca. 16 % über dem aktuellen Kurs.

Fazit

Der gelbe Riese ist aufgrund seiner guten Dividendenpolitik eine gute Basis für ein defensiv ausgerichtetes Aktiendepot. Aber nicht nur wegen der Dividende halten wir die Aktie in unserem Fonds. Der zunehmende weltweite Onlinehandel wird dem Wert zusätzlichen Auftrieb verschaffen. Die Briefsparte dagegen wird weiter abnehmen, kann sich aber auf die Genehmigung weiterer Portoerhöhungen durch den Miteigentümer Staat verlassen, um die Verluste wenigstens etwas zu kompensieren.

Dass die Post in die E-Mobilität für ihre Fahrzeuge im Zustellbereich investiert, macht die Aktie zudem auch für ökologisch und nachhaltig orientierte Anleger interessant. Wir werden die Aktie also weiter in unserem Fonds halten.

Des einen Freud, des anderen Leid…

Des einen Freud, des anderen Leid…

Wer kennt sie nicht, Amazon, Otto, Zalando und viele andere kleinere und größere Plattformen, auf denen die internetaffinen Kunden jeden Tag 24 Stunden einkaufen, können. Ein Klick und dann hat es sich für die Kunden erledigt. Das andererseits die Innenstädte immer mehr durch den Leerstand veröden, weil immer mehr Einzelhandelsgeschäfte und auch Handelsketten keine ausreichenden Umsätze mehr generieren, ist den Veränderungen der Zeit geschuldet.

Der große Gewinner – der Versand

Aber irgendwie muss die georderte Ware zu den Kunden kommen. Solange Amazons und andere Lieferdrohnen noch nicht im flächendeckenden Einsatz sind, wird wohl die DHL überwiegend die Pakete ausliefern. Gut, es gibt mit Hermes (Otto Group) FedEx, UPS, German Parcel noch einige andere Konkurrenten. Aber der Hauptanteil liegt dennoch beim Gelben Riesen.

Die Deutsche Post AG

Die Deutsche Post AG mit Sitz in Bonn ist ein deutsches Logistik- und Postunternehmen. Das Unternehmen entstand am 01.01.1995 durch die Privatisierung der früheren Behörde Deutsche Bundespost. Es ist seit 2000 Bestandteil des deutschen Leitindexes DAX.

Mit Wirkung vom 23. September 2013 zog die Deutsche Post in den EURO STOXX 50 ein. In den Forbes Global 2000 der weltweit größten Unternehmen gehört der Deutsche Post AG immerhin Platz 205 (Stand: Geschäftsjahr 2017). Das Unternehmen kam Mitte 2018 auf einen Börsenwert von ca. 50 Mrd. US-Dollar.

Bis 2009 war das Unternehmen als Deutsche Post World Net bekannt, bis 2015 dann als Deutsche Post DHL und seitdem als weltweit erfolgreicher Global Player Deutsche Post DHL Group.

Überwiegend ist die Deutsche Post AG in Streubesitz. Großaktionär ist die staatseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit 21,0 Prozent der Aktien. Ein weiterer Großaktionär ist der US-amerikanische Vermögensverwalter Black Rock (6,19 Prozent).

Der Marktführer in der Logistik mit kleinen Problemen

Die Logistikkette von der Produktion bis zur Haustür des Kunden, teilweise mit Rücksendung (manchmal auch mehrmals) ist lang und komplex. Denn jeder Einzelhändler hat sein eigenes, auf Kosteneffizienz und Geschwindigkeit gerichtetes, Versandsystem dazu entwickelt. Dieses riesige Feld ist der Markt der Zukunft für die Deutsche Post.

Zur Logistik muss aber auch (noch) die Briefsparte gezählt werden. Auch wenn die frühere sichere Bank für sicheren Profit nicht mehr die Bedeutung hat, werden immer noch Briefe, Postkarten, Wertsendungen und vor allen Dingen Werbung  mit der Post zum Endkunden versandt. Und hier hat die Post Probleme. Zum einen wegen der Konkurrenten, die sie nebenbei gnadenlos bekämpft, um ihre Monopolstellung nicht weiter zu verlieren. Andererseits fehlt es wie fast überall an bezahlbarem Personal für die Zustellung der Briefe und Pakete. Trotzdem wurde eine Vorruhestandsreglung im Bereich für Mitarbeiter der PEP- Sparte (engl.: Post, E-commerce, Parcel) im II. Quartal durchgezogen. Die kostete den Konzern 400 Mio. Euro, aber so will er die Kosten senken, die sich aus den alten Verträgen ergeben. 100 Mio. Euro wurden in die weitere Digitalisierung einfacher Tätigkeiten investiert.

Aber immerhin, es werden noch 3,2 Mrd. Euro Gewinn erwartet, die aber schon etwas gedämpfter klingen als vor der Gewinnwarnung (4,15 Mrd. Euro). Bei international agierenden Konzernen spielen auch negative Währungseffekte eine große Rolle bei Umsatz und Gewinn. Nicht jede Wechselkursdifferenz gegen den Dollar lässt sich preiswert mit Derivaten absichern.

Wirtschaftliche Aussichten

Zwei Drittel des Umsatzes entfallen auf die weiterhin schrumpfende Briefsparte PEP. Wegen dem rückläufigen Briefgeschäft wurde kürzlich das Porto angehoben und es wird nicht die letzte Anhebung sein. Die Post findet bei der Bundesnetzagentur meistens Verständnis, wenn die Porti für ihre Dienstleistungen erhöht werden sollen. Hat doch der Staat, wie bereits gesagt, auch noch Interesse, sprich Anteile, an den Gewinnen der Post AG.

Die internationale DHL – Sparte auf der anderen Seite wächst jährlich um ca. 11%. Und es ist abzusehen, dass mit zunehmendem Anteil von DHL am gesamten Konzernumsatz die Wachstumsrate steigen wird. Aktuell beträgt das Umsatzwachstum des Konzerns rund 4% pro Jahr.

In der Bilanz schlummern aber aktuell Verbindlichkeiten in Höhe von 12 Mrd. Euro. Die Schulden wurden erst im laufenden Jahr neu bilanziert, da die Dt. Post ihre Bilanzierungsregeln änderte. So wurden z.B. Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen in Höhe von 9 Mrd. als Schulden in die Bilanz zusätzlich aufgenommen.

Bis zum Jahr 2020 möchte die Dt. Post den Gewinn auf 5 Mrd. Euro steigern. Das entspricht einer jährlichen Steigerung von 8,7 Prozent.

Fazit

Trotz der aktuellen und noch zu erwartenden erwarteten Kursrückschläge bleibt die Deutsche Post AG ein attraktiver Wert und solider Dividendenbringer für die Zukunft. In unserem Fonds finden wir die Position ebenso wie den größten Auftraggeber Amazon.

Zehn Jahre Deutsche Post mit neuem Vorstand

Zehn Jahre Deutsche Post mit neuem Vorstand

In diesen Tagen vor zehn Jahren, genau gesagt am Montag, dem 14. Februar 2008 machte die Deutsche Post bundesweit Schlagzeilen. Einen Tag später trat der langjährige Vorstandsvorsitzende Klaus Zumwinkel zurück, und drei Tage danach, am 18. Februar, wurde Dr. Klaus Appel zu seinem Nachfolger bestellt.

Zehn Jahre Deutsche Post mit Vorstand Klaus Appel

Er leitet seit nunmehr zehn Jahren die Geschicke eines der größten bundesweiten Unternehmen. Die Aktie der DPAG, wie sich der Konzern selbst ganz kurz und knackig nennt, wird im DAX geführt; sie gehört auch seit längerer Zeit zum Portfolio des NDAC. Dort hat sie ihren Platz unter den Basisinvestments, in direkter Nachbarschaft zu Geldanlagen wie Deutsche Telekom Aktien, wie RWE Aktien, der Allianz Aktie, Bayer und Daimler.

Steuerfahndung und Presse gemeinsam vor der Haustür von Klaus Zumwinkel

Was war damals geschehen? An diesem Montagmorgen, buchstäblich noch zu nachtschlafender Zeit, stand die Steuerfahndung der Staatsanwaltschaft Bochum vor der Haustür von Vorstandschef Zumwinkel. Doch sie war nicht allein! Von der doch „so geheim gehaltenen“ Hausdurchsuchung des bundesweit bekannten Topmanagers hatte die Presse, wie man sagt, Wind bekommen. Das roch von Beginn an stark nach Durchstecherei. So wurde das gesamte Spektakel quasi live mitgeschnitten und dem Bundesbürger brühwarm zum Wochenanfang serviert. „Hausdurchsuchung bei Klaus Zumwinkel – Steuerhinterziehung in Millionenhöhe – …“. Die Reaktionen waren verheerend bis hin zu vernichtend, und zwar auf beiden Seiten. Zumwinkel, der von 1990 bis zum Jahreswechsel 1994/1995 Geschäftsführer der damaligen Deutschen Post gewesen ist und anschließend bis zu seinem Rücktritt Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG war, reagierte postwendend. Er bot seinen Rücktritt an, der sofort angenommen wurde. Doch auch die Staatsanwaltschaft Bochum musste Federn lassen. Die damals verantwortliche Staatsanwältin Margit Lichtinghagen wurde für die medienwirksame Inszenierung der Hausdurchsuchung über alle Maßen kritisiert. Der Fall Zumwinkel war vor zehn Jahren das erste Steuerhinterziehungsverfahren dieser Art und Größe. Lichtinghagen wurde in den nächsten Monaten von Bochum nach Köln versetzt; sie wechselte später auf eigenen Wunsch als Strafrichterin zum Amtsgericht Essen. Klaus Zumwinkel verlor infolge dieser Steueraffäre auch den Aufsichtsratsvorsitz bei der Deutschen Telekom sowie bei der Postbank.

Unternehmensführung der ruhigen Hand

Der geflügelte Spruch von Altkanzler Gerhard Schröder einer „Politik der ruhigen Hand“ lässt sich durchaus auf Klaus Appel übertragen. Schröder bezeichnete damit die Art seiner damaligen Wirtschaftspolitik, auch auf kurzfristige Ereignisse eher besonnen als überstürzt zu reagieren. Als er die ebenso überraschende wie unerwartete Nachfolge von Zumwinkel antrat, war Appel bereits knapp sechs Jahre lang Vorstandsmitglied; er verantwortete bei der Deutschen Post die Bereiche Global Business Services, Global Key Account Management sowie Global Customer Solutions. Davor war er Leiter des Zentralbereiches Konzernentwicklung Deutsche Post. Unter Klaus Appel hat sich das Unternehmen nicht nur weiterentwickelt; es ist durch Fusionen, Zukäufe sowie mit einem starken organischen Wachstum zu einem Logistiker mit Weltruf geworden.

Das zeigen eindrucksvolle Zahlen über die Deutsche Post DHL Group

  • Größter Postdienstleister europaweit und weltweit führender Logistiker
  • Unangefochtener Marktführer im deutschen Brief- und Paketmarkt
  • Rund 150.000 Mitarbeiter unter der Marke Deutsche Post
  • Rund 510.000 Mitarbeiter innerhalb der Deutsche Post DHL Group
  • Mehr als bundesweit 25.000 Postfilialen, Verkaufspunkte sowie DHL-Paketshops
  • Stabile Kursentwicklung der DPAG-Aktie im Mehrjahresvergleich
  • Regelmäßige Dividendenzahlung mit der Finanzstrategie, 40 bis 60 Prozent des Nettogewinns an die Aktionäre auszuschütten
  • 2017er Dividende je Aktie 1,05 Euro = 3,4 Prozent Dividendenrendite
  • … und anderes mehr

Klaus Appel und zwei seiner insgesamt sechs Vorstände sind bis 2022 bestellt, die anderen vier Vorstandsmitglieder bis zum Jahr 2020. Der Schritt ins neue Jahrzehnt wird vom Vorstand in toto bewältigt; das verspricht Kontinuität für langfristig umsetzbare Strategien in den vier DPAG-Unternehmensbereichen

  • Post – eCommerce – Parcel
  • Express
  • Global, Forwarding, Freight
  • Supply Chain

Zehn Jahre sind eine lange Zeit

Vergessen ist der trübe Montagmorgen im Februar 2008, als sich für die Deutsche Post, aber auch für manch anderen auf einen Schlag vieles änderte. Heutzutage kennt niemand mehr Klaus Zumwinkel, wohl aber Klaus Appel. Der wird anlässlich der 2018er Hauptversammlung am Dienstag, dem 24. April mit einiger Sicherheit Gutes und Erfolgreiches berichten. Den Aktionären winkt erneut eine stattliche Dividendenzahlung, die wenige Tage später auf ihre Konten überwiesen wird. Und einen ersten Ausblick verspricht die Präsentation des Geschäftsberichtes 2017 am Mittwoch, dem 7. März 2018. Auch der Niedersächsische Aktienclub ist mit Geschäftsführung und Anlageausschuss gespannt darauf, was die Deutsche Post von sich und über sich kundtun wird.

Neues vom selbstfahrenden Scooter der deutschen Post AG

Neues vom selbstfahrenden Scooter der deutschen Post AG

Rund 3400 sogenannte Streetscooter sind aktuell in Deutschland für die Post unterwegs. Die Produktion für Dritte wurde bereits aufgenommen und die Flotte wächst weiter. Der Streetscooter hat sich unter Gewerbetreibenden eine Fangemeinde aufgebaut und die Zahl der Interessenten an dem E-Flitzer wächst. Die Autos lassen sich nämlich auf die Bedürfnisse der Kunden zuschneiden.

Die Deutsche Post AG und ihr Streetscooter

Außerdem ist die Expansion ins Ausland geplant. Da lässt es sich durchaus von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Streetscooter ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Post AG und besetzt eine Marktnische mit hohem Potenzial. Es wurde 2014 als Start-up komplett übernommen.

Die Post will selbstfahrende Streetscooter testen

Die Deutsche Post möchte ihren elektrischen Lieferwagen nun als autonomes Fahrzeug ohne Fahrer testen. Nahezu alle Autobauer arbeiten aktuell an der Mobilität der Zukunft. Da möchte auch der Bonner Logistikriese bei der Entwicklung vorne mitspielen. Innovativ war der Streetscooter schon immer. Nun soll es auch selbstfahrende Modelle geben, die Päckchen und Briefe zustellen. Bevor die Umsetzung in der Praxis erfolgt, müssen zunächst noch einige rechtliche Voraussetzungen geklärt werden. Einige Fahrzeuge werden für die Tests auf öffentlichem Raum dann mit der entsprechenden Technik ausgestattet. Unterstützt wird die Post durch den Zulieferer ZF und den Chiphersteller Nvidia. In der Kooperation soll die Steuereinheit für die selbstfahrenden Kleintransporter gebaut werden. Mittelfristig sollen Zustellungen dank der modernen Technik sicherer, präziser und günstiger werden. Die Transporter sollen autonom fahren können, was nicht bedeutet, dass der Fahrer komplett überflüssig wird. Die Autos können dem Fahrer auf der Straße eigenständig folgen, während dieser die Pakete von Tür zu Tür ausliefert. Als weiteren Vorteil kann er während der Fahrt die Pakete im Laderaum sortieren.

Ein zweiter Standort für die Produktion entsteht

Bislang wurde der Elektrotransporter in Aachen hergestellt, demnächst soll ein zweiter Standort in Düren eröffnet werden. Ab Sommer kommenden Jahres könnten dort schon Streetscooter gebaut werden. In Aachen können derzeit etwa 15.000 Fahrzeuge im Jahr produziert werden. Mit Fertigstellung der zweiten Fabrik kann die Kapazität auf 20.000 Fahrzeuge jährlich ausgedehnt werden. Am neuen Standort sollen 250 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Damit gehört die Post in Deutschland zu den größten Herstellern von Elektroautos und macht dem einen oder anderen Autobauern etwas vor. Seit Jahren sorgt das Bonner Logistikunternehmen mit seinem Streetscooter für Furore. Die Deutsche Post hat den Trend der E-Mobilität nicht nur früh erkannt, sondern diesen auch konsequent umgesetzt. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Marktführer in der grünen Logistik zu sein. Bis 2025 sollen 70 Prozent der Zustellungen über umweltfreundliche Autos erfolgen. Die Planung bis 2050 sieht gar vor, dass der Ausstoß von CO2 auf null reduziert werden soll. Drohende Fahrverbote in deutschen Großstädten macht E-Mobilität für die Post umso interessanter und setzt nebenbei die anderen Marktteilnehmer unter Zugzwang.

Prognose für die Aktie

Die Aktie der Deutschen Post hat sich sehr positiv entwickelt und jagt von einem Rekordhoch zum nächsten. Nach Meinung mehrerer Analysten ist das Ende der Fahnenstange beim Kursverlauf noch erreicht. Sowohl charttechnisch als auch fundamental betrachtet spricht einiges für den Kauf der Aktie. Die gute Wettbewerbsposition und die nach wie vor günstige Bewertung sprechen für höhere Kurse auf Sicht. Das KGV der Aktie liegt bei 15 und die Dividendenrendite bei 3,1 Prozent. Damit schneidet der DAX-Wert besser ab als Konkurrenten wie UPS, Kühne & Nagel oder Fedex. Der Konzern ist global gut aufgestellt und die Aktie ist vor allem für konservative Anleger ein attraktives Investment. Außerdem ist das Unternehmen in einer Wachstumsbranche aktiv und sollte die selbst gesteckten Ziele in den kommenden Jahren erreichen. Bis 2020 soll der operative Gewinn jährlich um acht Prozent steigen. Der Internethandel floriert weiter und trägt zu einem anhaltenden Versandboom bei. Gerade auch in Schwellenländern, wo das Wirtschaftswachstum noch überproportional steigt.

Deutsche Post zurück auf Erfolgsspur

Die Deutsche Post zurück auf der Erfolgsspur

Die Deutsche Post musste in der vergangenen Zeit immer wieder Kursschwankungen und rückgängigen Zahlen kämpfen. Das ist unter anderem der mehrfachen Erhöhung der Portogebühren geschuldet. Mittlerweile haben sich die Zahlen stabilisiert und für die Zukunft sind sogar Steigerungen der Depotwerte absehbar. Für unseren Depotwert kann eingeschätzt werden: Die Deutsche Post zurück auf Erfolgsspur.

Das Paket- und Expressgeschäft bringt Deutsche Post zurück auf Erfolgsspur

Die Deutsche Post ist nicht nur der größte Brief- und Paketzusteller in Deutschland, sondern auch ein wichtiger Vertreter am Aktienmarkt. Das Unternehmen blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück. Die Deutsche Post wurde 1995 gegründet und ist ein privatisierter Betrieb. Das Logistikunternehmen ist seitdem Jahr 2000 auch an der Börse vertreten. Dort bildet es einen Teil des DAX. Die Deutsche Post musste in den vergangenen Jahren mehrere Anpassungen bei den Portogebühren vornehmen, da die Kosten für den Transport gestiegen waren. Die Kunden blieben dem Unternehmen weiterhin treu. Es zeichneten sich sogar Umsatzsteigerungen durch den Anstieg der Nutzung des Online-Portals ab. Viel mehr Kunden nutzen nun den Online-Dienst um Pakete zu frankieren oder Briefmarken zu drucken. Der Weg in die Filiale führt dann nur noch zur Abgabe der frankierten Sendungen. Dadurch gestaltet das Unternehmen sich und seine Prozesse flexibler und geht mehr auf die Bedürfnisse des Kunden ein. Zudem ist die Deutsche Post mit der Online-Frankierung seinen Konkurrenten weitestgehend einen Schritt voraus. Damit kann das Logistikunternehmen auch am Aktienmarkt wieder Erfolge verzeichnen. Mit der Kostenerhöhung der Portogebühren sichert sich die Deutsche Post zugleich höhere Umsätze. Ein ebenso wichtiger Punkt ist die gesteigerte Nutzung des Versandhandels. Viele Kunden nutzen mittlerweile weniger den stationären Handel, sondern sie bestellen eher Online die gewünschten Produkte, da sie so auf eine größere Auswahl an Anbietern zurückgreifen können.

Die Aktien der Deutschen Post

Bereits im ersten Quartal des Jahres 2016 deuteten sich Steigerungen des Aktienwertes an. Zur Mitte des Jahres hin liegt die Aktien dann noch einmal um mehr als 20 Prozent zu. Im weiteren Verlauf ist ebenfalls mit Umsatzsteigerungen in dieser Höhe zu rechnen. Zudem sind keine weiteren Portoanpassungen geplant, sodass sich die Kunden wieder auf die stabilen Preise der Deutschen Post verlassen können. Demnach ist zum Ende des Jahres mit einer erhöhten Dividende zu rechnen. Die genauen Zahlen können erst zu einem späteren Zeitpunkt eingesehen werden. Die positive Entwicklung der Umsätze lässt jedoch bisher auf eine Steigerung von bis zu 25 Prozent schließen. Das Unternehmen hat sich damit bereits von den Schwächen der vergangenen Jahre wie dem Streik und anderen Problemen erholt. Die Deutsche Post setzt nun wieder voll und ganz auf die Kundenorientierung und versucht so die gesteigerten Gewinne stabil zu halten. Hinzukommt, dass die DHL Express Sparte ebenfalls auf mehr Zuspruch trifft. Die Sendungen, die innerhalb einer kurzen Zeitspanne zugestellt werden sollen, werden von den Kunden immer häufiger genutzt. Dieser Bereich ist zudem ein wichtiger Faktor für die Umsatzsteigerung.Die Aktien der Deutschen Post sind ein gutes Investment, da der Versandhandel in den kommenden Jahren noch weiter zusammen wird. Zudem gilt die Deutsche Post als der beliebteste und sicherste Versender in Deutschland. Dementsprechend nutzen viele Kunden und Firmen das Angebot von DHL um ihre Paket schnell und sicher zu versenden.

Deutsche Post will Elektro-Transporter entwickeln und verkaufen

Deutsche Post will Elektro-Transporter entwickeln und verkaufen

Entwickelt sich die DP zum E-Automobil-Konzern ?

Diese Überschrift ist eine provokative Frage. Der Hintergrund sind Medienberichte, sie verkünden: Die Deutsche Post DHL Group, Eigentümerin der Streetscooter GmbH, wird im Jahr 2017 etwa 10.000 Elektroautos produzieren lassen. Die Elektro-Transporter sind für die firmeneigene Fahrzeugflotte gedacht, sollen aber auch auf dem freien Markt angeboten werden.

Die Street Scooter GmbH

Im Jahr 2010 wurde die Street Scooter GmbH als eine Start-up Firma gegründet. Zielsetzung der Gründer, eine Forschungsinitiative der RWTH Aachen und etlicher mittelständischer Unternehmen, war die Entwicklung eines Elektrofahrzeugs/E-Transporters für die Kurzstrecke. Seit dem Jahr 2014 werden auf dem Gelände einer ehemaligen Waggonfabrik etwa 200 Elektrotransporter für den Nahverkehr gebaut. Zur gleichen Zeit lotete die Deutsche Post Kooperationsmöglichkeiten, mit deutschen Autofirmen, aus. Ihr Ziel war, in Zusammenarbeit mit einem professionellen Partner, ein für ihre Zwecke, sinnvolles Elektroauto zu entwickeln. Das Einsatzgebiet dieses Transporters sollte die Post- und Paketverteilung auf der letzten Meile, also im Stadtbereich, sein.

Nachdem es zu keiner, für die Post zufrieden-stellenden Kooperation kam, beschloss die Unternehmensleitung Elektrofahrzeuge eigenständig zu entwickeln. Aus diesem Grund kaufte die Post die Street Scooter GmbH, Ende 2014. Das ehemalige Start-up wurde ein Tochterunternehmen der Deutschen Post AG. Die Zielsetzungen der Unternehmen stimmten überein, gleichzeitig dürften dem Unternehmen (jetzt StreetScooter GmbH) und 100 prozentige Konzerntochter, durch diese Verbindung völlig neue Finanzierungsmöglichkeiten entstanden sein. (Vielleicht gebremst von den Kosten-Controllern der der Muttergesellschaft.)

Das Modell StreetScooter Work

Das in Absprache mit der Post von StreetScooter entwickelte leichte Nutzfahrzeug (N1) verfügt über einen Frontantrieb. Der Elektromotor wird als Permanenterregte Synchronmaschine (PMSM) bezeichnet. Die Spitzen-/Dauerleistung des E-Motors betragen 48 Kw/38 Kw, damit kann er eine Spitzengeschwindigkeit von 120 Km/h erreichen und eine Strecke von etwa 80 Km zurücklegen (je nach Wetter und Topographie). Als Kraftquelle dienen Li-Ion-Akkus. Das Leergewicht des Fahrzeugs beträgt 1.370 Kg, das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 2.080 Kg, damit verfügt der Transporter über ein mögliches Zuladungspotential von 710 Kg. Die Ladefläche ist rückenfreundlich angehoben, dadurch wird vermieden, dass die Radkästen in die ansonsten ebene Fläche ragen. Das Nutzvolumen des Kastenwagens beträgt etwa 4,3 m³ und die ebene Grundfläche ist 3,3 m² groß.

Ursprünglich war vorgesehen diesen StreetScooter Work lediglich für den hauseigenen Paketdienst zu nutzen. Der Fahrzeugpark (DHL) umfasst eine Flotte von etwa 70.000 Zustellfahrzeugen und diese sollen sukzessive gegen Fahrzeuge mit E-Motor ausgetauscht werden. Hier scheint die Konzernleitung die strategische Ausrichtung, geändert zu haben. Der Work, ein “innovativer Transporter mit nachhaltigem Elektroantrieb” wird jetzt auch interessierten Kunden angeboten. Bei der Betrachtung der Web-site von StreetScooter entsteht der Eindruck, der Elektrotransporter soll verstärkt vermarktet werden. Potentiellen Interessenten wird angeboten das Fahrzeug auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse “maß zu schneidern”.

Über den Fahrzeugpreis existieren keine direkten Aussagen. Der jeweilige Verkaufspreis dürfte ein Konstrukt aus Fahrzeuganpassungen und Fahrzeuganzahl sein. Im “Netz” kursiert eine Preisgröße von etwa 5.000,- Euro für das Fahrzeug plus den Preis für die Akkus, diese soll man auch leasen können.

Zehntausend Elektro-Fahrzeuge

Derzeit erfolgt ein kontinuierlicher und verstärkter Ausbau der Produktion (unter anderem Zwei-Schicht-Betrieb). Der Bau von 10.000 Einheiten wird angepeilt, wobei eine Produktionserweiterung, ausgehend von etwa 2.000 Einheiten auf ein Volumen von 10.000 Fahrzeugen sicherlich kein einfaches Unterfangen ist.

Kosten, Gewinn, Umsatz

Die Deutsche Post DHL Group ist ein internationaler Konzern mit etwa 500.000 Mitarbeitern (weltweit) und einem Umsatzvolumen von 60 Mrd. Euro. Die StreetScooter GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post AG mit einigen 100 Mitarbeitern und einem geschätzten Umsatzvolumen von 100 Millionen Euro (10.000 Autos x 5.000 Euro = 50 Mio. Euro, plus zugekaufte Akkus und sonstiges = etwa 100 Mio. Euro). Damit wären die Bedeutung und die Größenverhältnisse der Unternehmen dargestellt.

Der Aufbau einer Produktion verursacht anfänglich vor allem Kosten. Ein eventueller Gewinn fällt erst zu einem späteren Zeitpunkt an.

Gleichwohl, der Einsatz des Work reduziert die Wartungs- und Servicekosten, senkt Reparaturkosten und Unterhaltsaufwendungen. Die Ressource Strom ist im Preis/Leistungsverhältnis günstiger als Benzin oder Diesel. Dies alles deutet auf potentielle Ersparnisse hin, die bei der DHL-Tochter für eine Ergebnisverbesserung und Gewinnsteigerung führen. Bei der Weitergabe von Produkten innerhalb eines Konzerns werden interne Verrechnungspreise ermittelt (Aufgabe der Bilanzabteilung).

Umwelt und Umfeld, Image und PR

Das Onlineshopping hat den Logistikunternehmen und Paketdiensten hohe Umsatzzuwächse gebracht. Fachleute halten den Trend für ungebrochen und gehen von weiteren Umsatzzuwächsen aus. Die Deutsche Post Tochter DHL ist im Bereich Zustelldienste mit einem Marktanteil von etwa 44 % unangefochtener Marktführer.

Für die Zustellung werden zumeist Benzin- oder Dieseltransporter genutzt. Ihre Emissionen (Feinstaub, CO2, Stickoxide) gelten als gesundheitsschädigend, sie belasten die Stadtluft und vermindern die Lebensqualität. Die Stadtverwaltungen drohen, zunehmend verstärkt, die Schadstoff verursachenden Fahrzeuge auszusperren (verhängen von Fahrverboten). Der Work, ein E-Transporter ohne Schadstoffausstoß, wäre somit Teil einer Lösung. Sein Einsatz stößt auf Wohlwollen, hohe Akzeptanz und er ist damit eine gute PR für die Marke DHL.Elektrotransporter gelten auch als Teil der Lösung für die zunehmende Paketflut und der Absicherung der Post-Tochter DHL falls es zu Fahrverboten für Dieseltransporter kommt. Diese generelle Problematik kann viele, der in der Stadt agierenden Unternehmen treffen. Folgerichtig könnten die 10.000 Elektrotransporter ein Anfang sein. Aber für einen Automobilkonzern wird es dann doch nicht reichen.

Deutsche Post baut selber Elektroautos

Deutsche Post baut selber Elektroautos

Im Zuge von zukunftsweisender Technik und Fortschrittsdenken plant die Deutsche Post mit so genannten StreetScootern in Bälde Briefe auszutragen. Damit sollen Emissionen drastisch reduziert werden, um die Umwelt nachhaltig zu schonen. Das Zielt ist die Marktführerschaft in Bezug auf „grüne Logistik“. Das Umweltschutzprogramm GoGreen setzt sich zum Ziel mehr StreetScooter in allen deutschen Städten einzusetzen. Damit weniger Schadstoffe durch Autoabgase in die Luft gepumpt werden, werden diese eingesetzt. Ziel ist es, den CO2 Ausstoß gegenüber dem Jahr 2007 zu halbieren. Man möchte sauberere Transportlösungen erreichen und so die Lebensqualität vieler Menschen steigern. Dies soll durch Radfahren und Elektroautos gelingen.

Go Green

Go Green – so lautet das neue Motto der Deutschen Post. Dafür produziert sie selbst Elektroautos, die später in ganz Deutschland die Post ausfahren sollen. Bisher werden diese nur in Nordrhein-Westfalen eingesetzt und teils auch in Stuttgart. Die Mitarbeiter werden entsprechend geschult. Außerdem will das Unternehmen jährlich 1 Mio. Bäume pflanzen und sich generell verstärkt dem Umweltschutz widmen. Den CO2.-Ausstoß um 30 Prozent zu verringern, hat schon geklappt, indem man die Fahrzeugflotte und Gebäude verbessert hat. Dies wurde einerseits durch „Burn Less“ erreicht und andererseits durch „Burn Clean“ (Elektromobilität bei Abholung und Zustellung). Auch die Kunden werden miteinbezogen und individuell so beraten, dass vor allem die schadstoffreichen Emissionen reduziert werden.

Umstellung bei der Post von benzinbetriebenen Autos auf Elektroautos

Des Weiteren soll die StreetScooter-Flotte weiter ausgebaut, wenn nicht sogar verdoppelt werden. Diese Fahrzeuge werden im Übrigen in Aachen hergestellt, auf dem Areal der früheren Waggonmanufaktur Bombardier. Der Vorstandschef hatte vor geraumer Zeit gesagt, dass auf lange Sicht alle Briefe und Pakete nur auf elektrischem Weg zugestellt werden. Dies hört sich jetzt noch futuristisch an, wird aber bald in der Realität Gestalt annehmen. Schritt für Schritt werden bis zu 30 000 Autos gegen gelbe strombetriebene Fahrzeuge ausgetauscht werden. Ob die stabilen StreetScooter auch an andere Firmen verkauft werden, ist noch unklar. Erst einmal braucht sie die Post selbst. Da sie auch selbst die Fahrzeuge für sich produziert, sieht sich das Unternehmen als Pendant zum Elektro-Pkw-Vorreiter Tesla. Diese bauen exklusive Autos vor allem für Privatkunden, sie hingegen über Geschäftskunden. Ein Aufgebot von 10 000 Autos wäre durchaus im Bereich des Möglichen und Machbaren.

Post baut eigene Elektroautos

Weil kein anderer Hersteller Elektroautos für die Post bauen wollte, hat das Unternehmen schon im Jahr 2014 angefangen, eine eigene Flotte an StreetScootern zu bauen. Das ehemalige Start-up-Unternehmen der RWTH Aachen hat nun die Elektroautos entwickelt und kommt nun kaum mit der Produktion hinterher.

In Bochum werden bereits alle Päckchen ausschließlich elektrisch, also emissionsfrei, zugestellt. Bochum ist deutschlandweit die erste City, die gänzlich abgasfrei beliefert wird. Nach Angaben des Westdeutschen Rundfunks hat sich die Anzahl der StreetScooter 2016 stark zugenommen. Vor allem in der Innenstadt sei dies der Fall. Wenn in absehbarer Zeit die Umstellung des Fuhrparks abgeschlossen ist, werden in Bochum voraussichtlich circa 200 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Bereits seit sieben Jahren arbeitet die Deutsche Post mit Hochdruck daran, die Autoflotte von Benzinbetrieb auf Elektrobetrieb umzustellen. Die StreetScooter GmbH startete 2011 mit der Produktion der extra auf die Bedürfnisse der Deutschen Post DHL zugeschnittenen Autos.

Prototypen sind seit 2013 unterwegs

Schon seit vier Jahren sind einige Vorläufer und Prototypen dieser Art im Einsatz. Alles der Umwelt zuliebe, um Abgase zu reduzieren und Geräuschbelästigen zu minimieren. Das Pilotprojekt hieß „CO2-freie Zustellung Bonn“, da sich hier auch die Firmenzentrale befindet. Dort ist bereits alles auf Elektromobilität umgestellt, nach- und umgerüstet. Zukünftig werden bundesweit immer mehr StreetScooter herumfahren, circa 100 Fahrzeuge sind auf jeden Fall schon im Einsatz für die Deutsche Post DHL.Durch die alternativen Antriebe wird die CO2-Belastung extrem verringert, ein absolut positives Zeichen in Zeiten von immer stärker werdender Umweltbelastung durch den Menschen und von ihm geschaffene Probleme. Dies alles ist ein konkretes Klimaschutzziel: Bis 2020 soll der Kohlendioxid-Ausstoß noch einmal minimiert werden. Die Verkehrsströme sollen optimiert und verbessert werden. Das wird insbesondere durch die Nutzung erneuerbarer Energien möglich sein.

Zahlen Deutsche Post 3. Quartal 2016

Zahlen der Deutsche Post im 3. Quartal 2016

Die Deutsche Post AG ist ein international aufgestellter Post und Logistik Konzern. Der Konzernsitz befindet sich in der früheren Bundeshauptstadt Bonn. Seit dem 11. März 2015 tritt der Konzern unter dem Namen Deutsche Post DHL Group in der Öffentlichkeit auf. Obwohl die Anfänge der Post in der Zeit der Postkutschen liegen, die Deutsche Post AG wurde in dieser Form erst am 01.Januar 1995 gegründet, dem Zeitpunkt ihrer Privatisierung. Sie ging als Teil aus der Privatisierung der früheren Behörde Deutsche Bundespost neben dem nun ebenfalls selbstständigen Konzern Deutschen Telekom und der Postbank hervor. Seit Jahren zeigen die Zahlen Deutsche Post eine positive Entwicklung.

Bis 2009 firmierte das Unternehmen in der Öffentlichkeit als Deutsche Post World Net. Seit 2010 ist der Konzern unter dem Namen Deutsche Post DHL deutschlandweit sowie auch international bekannt.

Der Logistikkonzern ist ein Dax- Schwergewicht (Aufnahme im Jahr 2000) und gehört seit 2013 dem EURO STOXX 50 an.

Heute steht die Deutsche Post durch Übernahmen und Kooperationen (u.a. DHL) als ein international erfolgreicher Konzern da, der unter der Führung von Prof. Dr. Frank Appel weiteres Wachstum ins Visier genommen hat.

Erfolgreicher Jahresabschluss 2016

Mit Umsatzerlösen von 57.344 Mio. Euro schlossen die weltweit über 508.000 Mitarbeiter des Unternehmens das Jahr 2016 ab und erzielten dabei ein Ergebnis je Aktie von 2,19 Euro (2015: 1,27 Euro). Auf Grund des hervorragenden Ergebnisses erhielten die Aktionäre eine erhöhte Dividende von 1,05 €/ Aktie für 2016 (Vorjahr 0,85€/Aktie).

Mit dem Einbruch des traditionellen Briefgeschäftes hatte der Konzern auch im vergangenen Jahr eine Umsatzeinbuße zu verzeichnen, die aber mit dem immer mehr zunehmenden Online- Handel und den damit verbundenen Logistikleistungen mehr als ausgeglichen werden konnte.

Guter Start ins Jahr 2017

Den Schwung aus dem Vorjahr konnte der Logistikkonzern auch ins Jahr 2017 mitnehmen. Der Umsatz wurde durch die Beschäftigten der Deutschen Post im Auftaktquartal um 7,3 Prozent auf 14,9 Milliarden Euro gesteigert.

Mit dem Boom im Paketgeschäft steigerte der Bonner Konzern den Umsatz deutlich. Im operativen Ertrag legte er auf 425 Mio. Euro zu. (Vergleich zum Vorjahresquartal 414 Mio. Euro)

Von A(mazon) bis Z(alando), immer mehr Kunden lassen sich die Waren von ihrem Online- Händler nach Hause liefern und bescheren der Post damit einen riesigen Wachstumsschub in dieser Sparte. Ein weiteres großes Feld tut sich im Bereich der Lieferung von Frischwaren aus dem Lebensmittelbereich auf. Hier hat die Post versuchsweise begonnen, die Waren für den Amazon- Konzern an die Kunden auszuliefern.

Die Gewinne im Express-Geschäft stiegen noch deutlicher, sie kletterten im I/2017 um 11,5 Prozent.

Das Sorgenkind bleibt, wie in den vergangenen Jahren auch schon, die Frachtsparte. Hier sank das operative Ergebnis um über 20%. Die Ursache liegt in einer fehlgeschlagenen Umstellung der Datenverarbeitung in diesem Bereich. Die Probleme werden aktuell als gelöst angesehen. Steigende Frachtraten bereiten dem Konzern im ersten Halbjahr große Schwierigkeiten, da die Kosten nicht vollständig an die Kunden weitergegeben können. Für das zweite Halbjahr strebt der Postkonzern allerdings eine adäquate Lösung des Problems an.

Aber das zentrale Ziel bleibt die jährliche Steigerung des operativen Gewinns um jährlich über 8 Prozent bis. Das wurde in der Strategieplanung der Rheinländer für den Zeitraum 2014 bis 2020 so festgelegt.

Um dieses Ziel zu erreichen setzt die Konzernführung auch auf eine internationale Expansion im Paketbereich, um hier vom starken Aufschwung im eCommerce- Bereich zu profitieren. Schon jetzt mischt der Konzern in 22 europäischen Ländern im Paketgeschäft mit. Ziel bleibt der weitere europäische Ausbau dieser Sparte sowie eine weitere internationale Expansion weit über die Grenzen Europas hinaus.Der Logistikkonzern Deutsche Post DHL Group ist ein wahrer Bluechip, ein Dividendenbringer und eine Aktie mit Kurspotential. Sie sollte in einem Wertpapierdepot als Basisinvestment nicht fehlen. Eine gute Perspektive durch die Steigerung des weltweiten Online-Handels und die internationale Ausrichtung des Konzerns lassen auch weiterhin die Erlöse sprudeln.