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Warren Buffet muss Milliardenverlust verkraften

Warren Buffet muss Milliardenverlust verkraften

Sicher haben es die Mitglieder unseres NDAC auch gelesen: Wenn Warren Buffets Berkshire-Hathaway-Gesellschaft einen Milliardenverlust schreibt, dann ist das eine Meldung, die die Börsenwelt erschüttert, auch wenn es nur das 4. Quartal 2018 betrifft. Auch wir haben diesen Titel in unserem Fonds, sodass wir auf diese Meldung eingehen müssen.

Was ist los bei Kraft Heinz?

Wer die großen Werte der Investorenlegende Warren Buffett kennt, weiß, dass Berkshire Hathaway mit 27 Prozent an der Kraft Heinz Company beteiligt ist. Der US-amerikanische, weltweit agierende Lebensmittelkonzern entstand im Jahr 2015 aus der Fusion von Kraft Foods und der H. J. Heinz Company. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der fünftgrößte Lebensmittelproduzent der Welt. Mit einem Nettoumsatz von 6,89 Milliarden für das Gesamtjahr lag der Konzern jedoch weit unter den Prognosen der Experten. CEO Bernardo Hees verwies auf unerwartet hohe Kosten und überraschend niedrige Einsparungen.

Um gegenzusteuern und Kapital im Konzern zu halten, kürzt Kraft Heinz deshalb nun die vierteljährliche Dividende von zuletzt 62,5 Cent auf 40 Cent. Damit will das Unternehmen finanziell flexibel bleiben, um eventuelle Verluste beim geplanten Verkauf von weiteren Randsparten auffangen zu können.

Und ganz offensichtlich war wohl auch der Blick einiger Buchhalter vom Ketchup verklebt, denn die gefürchtete US-Börsenaufsichtsbehörde SEC untersucht derzeit die Bilanzierungspraxis. Konkret geht es dabei um die Buchhaltungspraktiken in der Beschaffungsabteilung. Der Nahrungsmittelkonzern teilte aber bereits mit, dass er eine interne Untersuchung in dieser Angelegenheit abgeschlossen hat, die zu einer separaten Belastung von 25 Millionen Dollar im abgelaufenen Quartal führte.

Der Ketchup-Konzern hat die Lage am Lebensmittelmarkt in letzter Zeit falsch eingeschätzt. Denn der Trend geht inzwischen mehr zu gesundem Essen anstatt zu Fastfood. Weitere Abschreibungen in Höhe von 7,3 Milliarden Euro wurden unter anderem auf die Tiefkühlsparte in den USA und in Kanada vorgenommen. Dazu kommen weitere Investitionen sowie erhöhte Ausgaben für das Marketing, die ebenfalls an der Rendite knabbern.

Was schlägt noch auf die Bilanz bei Berkshire Hathaway?

Die herben Kursverluste bei zahlreichen anderen Konzernen, an denen Buffett beteiligt ist, machten der Gesellschaft zusätzlich zu schaffen. So stürzten die Aktien von Buffetts neuem Liebling, dem Technologiekonzern Apple, im Zeitraum von Oktober bis Ende Dezember um rund 40 Prozent ab.

Das alles führte zu einem Mega-Quartalsverlust von fast 25,4 Milliarden Dollar. Dennoch reichte es für einen Jahresgewinn von 4 Milliarden Dollar – nicht gerade viel, wenn wir auf die bisherigen Ergebnisse der Investorenlegende schauen. So wenig hat Berkshire seit 2001 nicht mehr verdient. 2017 betrug der Gewinn noch fast 45 Milliarden Dollar – doch das lag auch an der US-Steuerreform von Präsident Donald Trump.

Aber natürlich wäre Buffett nicht Buffett, wenn es nicht auch Positives zu berichten gäbe.

Operativ läuft es nämlich weiterhin sehr gut für Buffetts Firma. So konnte Berkshire 2018 das operative Ergebnis erneut steigern: auf stolze 24,8 Milliarden Dollar. Vor allem die rund 80 mittelständischen Unternehmen, die zu Berkshire gehören, darunter der T-Shirt-Hersteller Fruit of the Loom, die Turnschuh-Marke Brooks sowie der Privatflugzeug-Leaser Net Jets, trugen fast 17 Milliarden Dollar zu diesem Rekordergebnis bei.

Wie geht es weiter bei Berkshire Hathaway?

Dass Buffett weiter von lukrativen Übernahmen träumt, ist trotz oder gerade wegen des Rückschlags bei Kraft Heinz, Apple etc. und angesichts der Erfolge mit den anderen Unternehmen in seinem Portfolio kein Wunder. Allerdings wird es für den Investor immer schwieriger, gute Firmen zu finden. Seit drei Jahren hat er keine größere Firmenübernahme mehr getätigt.

„Die Preise für Unternehmen mit langfristig guten Perspektiven sind sehr hoch.“ Dieser Ausspruch von ihm zeigt diesbezüglich das ganze Dilemma von Buffett, dessen Investmentansatz in der Übernahme unterbewerteter Firmen mit hohem Entwicklungspotenzial liegt.

Leider müssen wir aber auch das Alter von „Old Warren“ berücksichtigen. Mit 88 Jahren hat er nämlich nicht mehr viel Zeit, um großartige Deals im Interesse seiner Investoren einzufädeln. Und was aus der Gesellschaft wird, wenn Buffett und sein älterer Partner Charles Munger das Zepter nicht mehr in der Hand halten, ist auch noch nicht klar geregelt.

Fazit

Auch große Börsenlegenden können nicht immer alles vorausschauend wissen. Auch sie begehen Fehler, aus denen sie dann ihre Lehren ziehen. Die Ungewissheit über die Zukunft macht aber geradezu den Reiz der Börse aus. Und dass man sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen sollte, beweist Warren Buffet seit Jahrzehnten. Wir bleiben deshalb trotz des Rückschlags im 4. Quartal weiter investiert. Denn Warren Buffett zu kopieren, erhöht auf jeden Fall die Chancen, Millionär zu werden.

Kurssprung im Portfolio des Niedersächsischen Aktienclubs

Kurssprung im Portfolio des Niedersächsischen Aktienclubs

Der bekannte Investor Warren Buffet als Chairman der US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway hat mit einem geradezu spektakulären Investment für viel Aufmerksamkeit gesorgt. An diesem Wochenende findet am Firmensitz in Ohama im US-Bundesstaat Nebraska das Aktionärstreffen statt. Es verläuft in mancherlei Hinsicht deutlich anders als Hauptversammlungen, die in Deutschlands oder auch Europas Congress und Convention Centern veranstaltet werden.Buffet hat binnen weniger Wochen 75 Mio. Aktien des US-Technologiekonzerns Apple zum Wert von 14 Mrd. $US gekauft. Das sorgte für einen Kurssprung beider Unternehmensaktien. Davon profitiert auch der NDAC, der die zwei Werte in seinem NDACinvest-Aktienfonds führt; Berkshire Hathaway mit einem Depotanteil von 1,6 Prozent unter den Basisinvestments, und Apple mit 1,8 in der Kategorie Megatrends.

Aktienkauf gleichbedeutend mit Vertrauen

Die Reaktionen der weltweit führenden Börsen sind oftmals schwer einschätzbar und haben meistens ihren Ursprung in den USA. So war es auch direkt Anfang des Jahres. Einer der wesentlichen Gründe für den damaligen Kursabschwung war die „Angst vor den steigenden Zinsen auf dem US-Markt“, bedingt durch eine avisierte Richtungsänderung des Federal Reserve Systems der USA, der FED in der Zinspolitik. In diesen Tagen ist die Situation umgekehrt. Warren Buffet gilt als weltweiter Starinvestor. Was er tut und entscheidet ist richtungsweisend und hat unmittelbare Auswirkung auf die Börsen; das umso mehr, wenn es sich um ein Volumen von 14 Mrd. $US handelt. Die These lautet: Wenn Warren Buffet in dieser Höhe in Apple investiert, dann hat er Vertrauen in das Unternehmen und sieht darin für sein Unternehmen Berkshire Hathaway einen Profit in Milliardenhöhe. Kurz gesagt: Buffet denkt sich was dabei. In den vergangenen fünf Jahren ist der Aktienwert der Beteiligungsgesellschaft um insgesamt rund 75 Prozent angestiegen. Dieser Vertrauensbeweis hat auch positive Auswirkungen beim Technologiekonzern Apple mit Sitz in Cupertino im Bundesstaat Kalifornien. Apple ist seit dem Jahr 2015 im NDAC-Portfolio vertreten, Berkshire Hathaway kam ein Jahr später hinzu.

Für den Aktienclub sieht die Situation zu Beginn des Monats so aus, dass

  • der Wert von Berkshire Hathaway seit dem NDAC-Kauf um gut 25 Prozent zugelegt hat
  • der Wert von Apple seitdem um 37 Prozent

So bleibt festhalten, dass sich sowohl das eine als auch das andere Investment für den Aktienclub bisher mehr als gelohnt hat. Beide Werte tragen maßgeblich zu Performance, Werthaltigkeit sowie zu Stabilität im Aktienfonds bei. Die Aktie von Apple ist tagesaktuell 153,50 Euro wert, und die von Berkshire Hathaway knapp 162,50 Euro.

Apple steht kurz vor der Billionengrenze

Markt- und Kapitalisierungswert werden bekanntermaßen vom Aktienkurs bestimmt. Der von Apple ist durch das Investment von Warren Buffet respektive seiner Beteiligungsgesellschaft zum Monatswechsel geradezu sprunghaft angestiegen. Der Unternehmenswert liegt mittlerweile bei etwa 930 Mrd. $US. Es scheint eher Frage der Zeit zu sein, bis Apple die Billionengrenze knackt. Dazu fehlen „nur noch“ sieben Mrd. §US oder sieben Prozent. Die Beteiligung von Berkshire Hathaway an der Apple Inc. beträgt mittlerweile 260 Mio. Aktien im Gesamtwert von 48 Mrd. $US. Berkshire unterteilt seine eigenen Aktien in die beiden Klassen A und B. Aktuell ist eine Aktie der Klasse A etwa 300.000 $US wert; damit ist sie mit deutlichem Abstand der teuerste Wert am US-amerikanischen Aktienmarkt.

Hier in Deutschland und in der niedersächsischen Hansestadt Uelzen als dem Geschäftssitz des NDAC verfolgen Anlageausschuss und Geschäftsführung diese Entwicklung jenseits des großen Teichs mit viel Interesse. Dem Aktienfonds tun diese Wertzuwächse ausgesprochen gut. Ein Blick auf die Depotübersicht Stand 30. April zeigt in der Spalte „+/- seit Kauf“, dass beide Werte seit ihrer Aufnahme in das Portfolio im mittleren zweistelligen Bereich zugelegt haben. Im Gegensatz zu Warren Buffet bietet Tim Cook von Apple seinen Aktionären eine jährliche Dividendenzahlung. Für die Performance als einer perspektivischen Größe zur Erfolgsbewertung im NDACinvest-Aktienfonds ist Berkshire Hathaway, auch bei ausbleibender Dividendenzahlung, ein ebenso wichtiger wie unverzichtbarer Stabilisator.

Im Grunde genommen handelt der Anlageausschuss des NDAC schon seit Jahren so, wie es Warren Buffet empfiehlt.

  • Das Depot sollte gut diversifiziert aufgeteilt und auch bei aktuellen Ereignissen unangetastet bleiben.
  • Beim Zukauf sollte abgewartet werden, bis sich etwas Passendes findet.
  • Oder umgekehrt gesagt: Findet sich kein passendes Investment, dann wird auch nicht investiert.

Diese Philosophie deckt sich mit der Anlagestrategie des Aktienclubs, die

  • langfristig orientiert ist
  • das Risiko der Clubmitglieder minimiert
  • in Nischenmärkten und Nebenwerten überdurchschnittliche Wachstumsraten erwartet

Das lässt sich vor allem dann gut durchhalten, wenn im Portfolio solch erfolgreiche Schwergewichte wie Apple, Berkshire Hathaway & Co. geführt werden.

Was die Aktionäre von Berkshire Hathaway wissen sollten

Was die Aktionäre von Berkshire Hathaway wissen sollten

Der US-amerikanische Investor Warren Buffett ist auch heute noch, im Alter von Ende Achtzig voll in das operative Geschäft eingebunden. Während Rentner schon zwei Jahrzehnte lang in ihrem verdienten Ruhestand leben, lenkt und steuert Buffett als Chairman die Geschicke der US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway mit Sitz in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska.

Botschaft von Warren Buffett an die Aktionäre von Berkshire Hathaway

Berkshire Hathaway ist vom Begriff her je nach Formulierung ein Mischkonzern oder ein Konglomerat. In mehreren Dutzend Tochtergesellschaften werden zig Beteiligungen an Unternehmen aus allen Branchen verwaltet. Der NDAC hat im Jahr 2016 350 Stück Aktien von Berkshire Hathaway in seinen Aktienfonds aufgenommen. Das Börsenstanding des Unternehmens an der Wall Street im Index SP500, dem Standard & Poor’s 500 ist geradezu der Garant für langfristigen Wertzuwachs. Mit Spannung wird der neueste Brief von Buffett mitsamt dem Geschäftsbericht für das letzte 2017er Quartal erwartet. So wie bisher wird Buffett auch diesen Aktionärsbrief zu einigen grundsätzlichen Ausführungen rund um Berkshire Hathaway und seine weltweiten Firmenbeteiligungen nutzen. In einer eher informellen Vorabinformation hat er schon vorab zu fünf Essentials Stellung bezogen, und zwar

  • Risikobereich Versicherungen & Rückersicherungen
  • Logistikgeschäft auf der Schiene und zu Wasser
  • Produktion, Service, Handel und Verkauf
  • Erneuerbare Energie Wind für die Stromerzeugung
  • Buchwertzuwachs durch die US-Steuerreform

Das Engagement von Berkshire Hathaway an dem Geschäft von Erst-, Zweit- und von Rückversicherern ist mit seiner Ertragskraft seit jeher ein wichtiges Standbein. Zu den großen Verlustbringern des Jahres 2017 gehören die drei Hurrikane Harvey, Irma und Maria, die langandauernden Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien sowie das Erdbeben mit seinen Nachbeben in Mexiko. Verluste des einen Jahres werden erfahrungsgemäß durch Mehreinnahmen im darauffolgenden Jahr weitgehend ausgeglichen. Solche Extremereignisse sind für Versicherer der Anlass zur deutlichen Anhebung der zukünftigen Versicherungsprämie. Sagt der Versicherte Nein dazu, muss er mit einer Vertragskündigung nach erfolgter Schadensregulierung rechnen. Die US-amerikanischen Haushalte werden froh darüber sein, ihren Versicherungsschutz zu behalten; denn der nächste Hurrikan kommt garantiert.

Transportiert wird immer

und die Schiene ist seit jeher der zuverlässigste Transportweg quer durch die USA. Berkshire Hathaway ist sowohl auf der Schiene als auch zu Wasser gut unterwegs. Durch diese Kombination lassen sich Rückgänge bei dem einen durch Zugänge auf dem anderen Transportweg leicht ausgleichen, weil unterm Strich alles in einer Hand bleibt. In dem einen Jahr sorgt die BNSF-Railway Company für einen Überschuss im ein- bis zweistelligen Bereich, im Jahr darauf sowie 2017 ist die kohlebezogene Schifffahrt von BNSF der Gewinnbringer. BNSF stand bis Mitte der 2000er-Jahre für The Burlington Northern and Santa Fe Railway. Muttergesellschaft von BNSF Railway ist die Burlington Northern Santa Fe Corporation; sie gehört seit 2010 zu Berkshire Hathaway. Buffett erwartet aufgrund des Mix aus Schiene & Wasser eine gesunde Zunahme des Gesamtvolumens im mindestens hohen einstelligen Prozentbereich.

Produktion, Service, Handel und Retail&lt

Nach wie vor entfällt der größte Anteil des operativen Gewinns auf die Bereiche Produktion, Service, Handel und Retail. Die Gewinnmargen sind schmal und eng kalkuliert. Das überschaubare organische Wachstum wird durch die ständige Akquisition kleinerer Unternehmen ergänzt. Sie werden unter dem Dach von Berkshire Hathaway zusammengeführt; das setzt Synergien frei und sorgt bei Warenproduktion und Wareneinkauf sofort für bessere Konditionen. In seinen Aktionärsbriefen beleuchtet Buffett regelmäßig solche Akquisitionen im In- und Ausland.

Stromverkauf am geregelten Markt

Für Berkshire Hathaway Energy ist der Stromverkauf am geregelten Markt eine zuverlässige Einnahmequelle. Die Rendite ist sicher bis attraktiv und weitgehend ohne Schwankungen. Bei dem geplanten 9 Mrd. $US-Deal zur Übernahme von Oncor Electric Delivery aus Dallas, kurz Oncor hat Buffett vor wenigen Monaten den Kürzeren gezogen. Man darf gespannt darauf sein, wie er das in seinem Aktionärsbrief darstellt, und welchen nächsten Coup er für 2018 plant. Die regenerative Energie Wind ist für Buffett mittlerweile mindestens so interessant wie die Sonne.

Kein Unternehmer zahlt gerne Steuern, auch Buffett nicht. Umso erfreulicher ist für Berkshire Hathaway der Buchgewinn zum Jahreswechsel, bedingt durch die US-Steuerreform unter Präsident Trump. Im Grunde genommen ist für Buffett’s Finanzexperten diese Zahl schnell errechnet. Die ursprüngliche Steuerlast des gesamten Konglomerats reduziert sich auf jeden Fall von 35 um 14 auf 21 Prozent. Eine jüngste Schätzung der Analysten von Barclays Bank Plc geht von einem Buchwertgewinn von bis zu gut neun Prozent aus.Berkshire Hathayway wird im NDACinvest-Aktienfonds unter den Basisinvestments mit einer aktuellen Gewichtung von 1,6 Prozent geführt. Die bisherige Wertentwicklung der Aktie liegt im NDAC-Depot bei über 20 Prozent. Das sind insgesamt gute Zahlen und positive Aussichten sowohl für die Clubmitglieder als auch für NDAC-Anlageausschuss und Geschäftsführung.

Das letzte Jahr mit Börsenaltmeister Warren Buffet

Das letzte Jahr mit Börsenaltmeister Warren Buffet

Börsenaltmeister Warren Buffet war auch im vergangenen Jahr für neue Investitionen zu begeistern. Mit seiner Holding Berkshire Hathaway baute der Börsenfuchs seine Beteiligung an Apple weiter aus und setzt damit verstärkt auf das Technologieunternehmen aus dem kalifornischen Cupertino.

Skepsis scheint überwunden

Warren Buffet hatte in seinem langen Investorenleben, wie wir bereits berichteten, immer eine gewisse Scheu vor Technologieaktien. Er setzte stets auf das, was er verstand. So verwunderte es doch sehr viele Experten, als er im ersten Quartal 2016 bei Apple einstieg und diesen Anteil sukzessive erhöhte. Im vierten Quartal 2017 baute seine Holding ihren Anteil am Apple- Konzern um weitere 23 Prozent aus. Buffet hält damit 165 Millionen Aktien, die einem Wert von ca. 28 Milliarden Dollar entsprechen. Damit ist Apple die größte Position im Portfolio noch vor der US- Großbank Wells Fargo. Offensichtlich hat ihn der Technologieriese mit seinem Wachstum überzeugt. Apple erzielte allein im vierten Quartal 2017 mit 88,3 Mrd. Dollar Umsatz einen Gewinn von 20,07 Mrd. Dollar.

Buffet zog die Reißleine bei IBM

Warren Buffet ist für seine langfristigen Investitionen bekannt, aber irgendwann müssen die Unternehmen auch wieder Wachstum zeigen. Das scheint bei dem altbekannten Konzern IBM nicht der Fall zu sein. Mit Verweis auf die starke Konkurrenz und dem damit verbundenen Umsatzverlusten sank die Beteiligung seiner Holding an dem IT – Dino um 94 Prozent auf nur noch 2 Millionen Aktien. Das entspricht wertmäßig einem Anteil von 300 Millionen Dollar. Dieser betrug 2011 noch 11 Milliarden Dollar.

Viel Arbeit bei Teva.

Ganz genau in die Bücher hat Buffet vor dem Erwerb von Anteilen des Generikaspezialisten Teva Pharmaceuticals geschaut. Irgendetwas sagte ihm, das hier noch Reserven liegen, die eine Investition rechtfertigen. Teva Pharmaceuticals ist ein Unternehmen aus Israel, zu dem auch die bekannte deutsche Tochter Ratiopharm gehört.

Beginnend im Jahr 2015 bis November 2017 befand sich das Wertpapier auf dem Weg nach Süden. Der Kurs der Aktie crashte in diesem Zeitraum regelrecht von 70 Dollar auf 11 Dollar. Der Grund dafür liegt im Preisverfall für Generika auf dem US-Markt. Der höchste Verlust in der Geschichte des Unternehmens war die Folge. Mit seinem Einstieg katapultierte Warren Buffet die Aktie auf 21 Dollar. Damit erhöhte sich der Wert von Teva um 1,4 Milliarden Dollar innerhalb nur weniger Stunden. Der Einstieg von Buffet hat also Glücksgefühle bei den Anlegern hervorgerufen. Trotz der immensen Schwierigkeiten, die das Unternehmen auf dem US- Generikamarkt hat (Wertberichtigungen von 21 Mrd. Dollar im Vorjahr), hat Buffet eine kleine Position 18,88 Millionen Aktien im Wert von 357 Millionen Dollar für seine Holding erworben. Wir können davon ausgehen, dass auch Buffet sich das Geschäftsmodell, aber auch die Perspektiven des Unternehmens und die Bewertung genau angeschaut hat. Auch wenn der eventuell eintretende Verlust mit Teva aus der Portokasse der Holding zu begleichen wäre.

Warren Buffet und die A- Aktie streben in neue Höhen

Warren Buffet übernahm seine 1955 gegründete Berkshire Hathaway Holding im Jahre 1964. Damals kostete eine Aktie 12 Dollar. Da die Aktie niemals gesplittet wurde, erreichte der Kurs am 10.Januar 2018 einen nahezu gigantischen Wert von 307.300 Dollar. Da Berkshire Hathaway der größte Steuerzahler in den USA ist, profitiert die Holding natürlich auch am meisten von der aktuellen Steuerreform des US- Präsidenten Donald Trump. In der Zwischenzeit ist Aktie wieder etwas zurückgekommen, aber mit aktuell ca. 246.000 Dollar für Kleinanleger nicht in jedem Fall kostengünstig.

Kleinanleger partizipieren mit der B- Aktie am Erfolg

Als Kleinanleger haben wir die Möglichkeit, Aktien der B- Klasse für unser Depot zu erwerben, die es seit 1996 auf dem Markt gibt. Die „Baby-Berkshires“ genannten Aktien sind mit aktuell circa 200 Dollar etwas für den kleinen Geldbeutel. Wer aber glaubt die kleine Aktie bewegt sich nicht so erfolgreich, sollte sich den Chat von 1999 bis in die Gegenwart anschauen. Es ging von ca. 41 Dollar bis zum aktuellen Stand immerhin stetig nach oben.

Die Hauptversammlung- Woodstock der Kapitalisten

Jedes Jahr findet die Hauptversammlung in Omaha statt. Und wie auch in den vergangenen Jahren werden wieder zehntausende Anleger und Interessenten nach Omaha im US Bundesstaat Nebraska reisen, um die beiden großen alten Männer von Berkshire Hathaway live zu erleben. Warren Buffet ist mittlerweile auch schon 87 Jahre und Charlie Munger als sein nicht so sehr im Vordergrund stehender Partner ist mit 93 Jahre sogar noch ein Stück älter. Da wird sich wieder die Frage stellen, wie es weitergeht, wenn die beiden einmal abtreten werden.In den letzten Wochen gab es ein großes Stühle rücken innerhalb des Managements. Einige Top-Manager wurden befördert und ausgewechselt, so dass die Weichen für die Nachfolge gestellt sind. Aber so ganz genau in die Karten schauen lassen sich Buffet und Munger noch nicht. Vielleicht auf der diesjährigen Hauptversammlung?

Wir haben Berkshire Hathaway in unseren Fonds und blicken deshalb auch dieses Jahr wieder sehr gespannt nach Omaha. Mit einem Investment in diese Aktie kann auch ein Kleinanleger wirklich nichts verkehrt machen.

Berkshire Hathaway erwirbt Oncor nicht

Berkshire Hathaway erwirbt Oncor nicht

Selten genug in seiner langen Karriere hat Starinvestor Waren Buffet mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway eine Niederlage in einem Bieterrennen einstecken müssen. Auf der Schlussgeraden abgefangen zu werden, passiert auch einem Börsenfuchs wie ihm.

Berkshire Hatheway verliert bei der Übernahme von Oncor

Ein kluge Entscheidung oder eine Niederlage?

Bis vor kurzem stand eigentlich einer Übernahme des texanischen Energieunternehmens Oncor durch Berkshire Hathaway nichts mehr im Wege. Die Chancen standen für einen Abschluss des Übernahmedeals nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen durchaus günstig, weil Buffet dieses Mal vorher mit den zuständigen Behörden über die Probleme wegen der regulatorische Seite des Handels gesprochen hatte und diese ausgeräumt wurden. Aber natürlich kommt ohne die mehrheitliche Zustimmung der Gläubiger kein Übernahmedeal zustande.

Am 21. August 2017 hat Warren Buffet den Kampf um das insolvente Unternehmen Oncor, einem Stromnetzbetreiber aus Texas, aufgegeben. Das Unternehmen ging an Sempra Energy aus Dallas, dass für die Übernahme 9,45 Milliarden US- Dollar geboten. Mit der Übernahme der aufgelaufenen Schulden zahlt Konkurrent Sempra Energy laut Medienberichten eine Summe von 18,8 Milliarden US-Dollar.

Damit setzte der Hedgefonds Elliott Management als Gläubiger seine Interessen durch. Der Fonds gilt als versierter Spezialist für Übernahmen. Auch hatte der größte Gläubiger, der Mutterkonzern von Oncor, Energy Future Holdings, sich gegen eine Übernahme durch die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway ausgesprochen und entsprechend Stimmung dagegen gemacht.

Warum hat Warren Buffet nicht aufgestockt?

Die von Berkshire Hathaway vorgelegte Offerte lag um etwa 700 Millionen Dollar niedriger als das von der Gegenseite und liegt auch etwa 300 Millionen Dollar über dem kalkulatorischen Wert von Oncor bei einer geplanten Sanierung und Restrukturierung des Unternehmens durch das Management von Elliot.

Da der Gläubiger Elliot das bessere Angebot, dass von Sempra Energy kam, anzunehmen empfahl, waren die Würfel gefallen zu Ungunsten von Berkshire Hathaway gefallen.

Am Ende hieß es insgesamt 18,8 Mrd. Dollar von Sempra zu 18,1 Mrd. Dollar von Berkshire Hathaway.

Sicher hätte Buffet das Kapital gehabt, um die Offerte locker zu überbieten. Aber Warren Buffet bleib seiner Strategie treu, sich nur sehr selten an Übernahmeschlachten mit gegenseitigem Überbieten des Preises zu beteiligen. Außerdem ist die Gesellschaft von Buffet für ihre Zahlungsdisziplin bekannt. Er nennt einen Preis, den er aus den zur Verfügung gestellten Unterlagen ableitet und bleibt dabei. Für Oncor betrug der Preis 9 Milliarden Dollar plus die Übernahme der Schulden. Oncor besitzt mit rund 3,4 Millionen Haushalten in den USA, das es mit Energie versorgt eine relativ stabile und sichere Einnahmequelle. Abzüglich der Schulden ist der Preis von 9 Milliarden damit auch in Ordnung. Mehr war für Warren Buffet für das angeschlagene Unternehmen nicht zahlbar und daran hielt sehr sich eisern.

Ob der neue Investor Sempra Energy, dem bereits einige Strom und Gasversorger in den USA und Südamerika gehören, das Schiff bei Oncor wieder mit den notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen flott bekommt, ist angesichts der schwankenden Energiepreise, auch noch eine ungewisse Frage. Sempras Marktwert von 29 Milliarden Dollar und die Erfahrungen des Managements lassen aber auf eine positive Entwicklung schließen.

Der große Gewinner des Oncor- Übernahmedeals ist Elliot, der den größten Teil des Differenzbetrages von 700 Millionen mehr einnimmt und nun als größter Gläubiger von nicht besicherten Oncor- Anleihen einem höheren Anteil für seine Anteile erzielen kann.

Fazit

Mit seiner strikten Übernahmepolitik hat sich W. Buffet vielleicht eine Chance entgehen lassen. Aber wie sagte Altmeister Andre Kostolany einmal sinngemäß: Die nächste Straßenbahn und damit die nächste Gelegenheit kommt bestimmt. Und ob es überhaupt ein Fehler war, bleibt abzuwarten.

Der Markt der börsennotierten fünf verbliebenen US- Energieunternehmen ist in Bewegung geraten. Hohe Schuldenberge und schwächelnde Erträge lassen weitere Fusionen und Übernahmen erwarten. Auch für Warren Buffets und seine legendäre Investmentgesellschaft.

Wer selbst auf den amerikanischen Energiesektor setzen will, dem empfehlen wir angesichts des schwankenden Dollars und der Probleme, die in den Bilanzen der Unternehmen versteckt sind, den Kauf eines Fonds.

Das Ende von Buffett ist nicht das Aus für Berkshire Hathaway

Das Ende von Buffett ist nicht das Aus für Berkshire Hathaway

Warren Buffett, der Börsenexperte aus Oklahoma, wird von vielen sehr verehrt. Hat er doch sich selbst und ungezählten Anlegern zu Gewinnern an der Börse gemacht. Jetzt schämt er sich sogar öffentlich für seinen Erfolg. Er erklärt, dass das Vermögen der Inhaber der führenden Forbes-Listen-Positionen in den vergangenen 35 Jahren um 1.307 Milliarden auf 2.400 Milliarden Dollar gestiegen ist. Es handle sich dabei um einen unverhältnismäßig großen Vermögenszuwachs der ohnehin schon Reichen.

Das Ende von Buffett ist nicht das Ende von Berkshire Hathaway

Dabei ist er mit seiner Anlagestrategie selbst zum Multimilliardär geworden. Allerdings korrigiert er diese Aussage auch wieder ziemlich schnell, denn es ist doch einfach nur gut für eine Volkswirtschaft, wenn die Zahlen stimmen und die Aktienmärkte sich in der Hausse bewegen. Die US-Wirtschaft zeigt ein Wachstum von 2% Punkten. Und dieser Trend, wenn auch niedriger als vom neuen US-Präsidenten angekündigt, wirkt sich auf jeden Fall für die amerikanische Gesamtbevölkerung positiv aus. Nun kommt auch Kritik von Goldmann Sachs zur Anlagestrategie. Das das Ende von Buffett deutet sich an.

Bedeutet nun das Ende von Buffett auch das Ende von Berkshire Hathaway?

Kritik von Goldmann Sachs

Der Chefstratege von Goldman Sachs übt nun in einem Rundschreiben an die Goldman Sachs Kunden harsche Kritik an Buffetts Strategie. Darin macht er seine Meinung öffentlich, dass insbesondere das Bewertungssystem des „Orakels von Oklahoma“, wie Buffett von seinen vielen Verehrern genannt wird, fehlerhaft sei. Außerdem habe Buffett den Trend der Zeit nicht erkannt. Seine Anlagestrategie würde die Tech Werte zu wenig einbeziehen und eben das Fed-Modell sei einfach fehlerhaft. Anmerkung: Beim Fed-Modell werden die Gewinnrendite von Aktien und Anleiherenditen mit einander verglichen. Es funktioniert aber nicht mehr, wenn die Zinsen auf einem derart niedrigen Niveau liegen, wie es seit der Finanzkrise festzustellen ist. Obwohl diese Tatsachen bekannt sind, wird das Fed-Modell noch immer von Buffett angewandt. Ein gravierender Fehler, wie Goldman Sachs konstatiert. Fakt ist darüber hinaus, dass Buffet kaum in Tech Werte fürs Portfolio propagiert und damit eben diese Werte in seiner Anlagestrategie unterrepräsentiert sind. Aus diesen Gründen rät der Chefstratege von Goldman Sachs den eigenen Kunden die Empfehlungen von Warren Buffett schlicht nicht zu beachten.

Die nächsten Orakel am Aktienmarkt

Als mögliche Nachfolger von Buffett kommen die Experten Ted Weschler sowie sein Kollege Todd Combs ins Gespräch. Sie sind seit langem dafür bekannt, dass sie sich für Tech Werte als Anlagepapiere sehr interessieren. Ebenso interessant ist für sie, wie sich die Dividenden der einzelnen Unternehmen wie Amazon, Alphabet, Netflix und Facebook entwickeln. Sie wissen, was einem modern strukturierten Portfolio gut tut, schließlich verwalten sie bereits seit längerer Zeit zig Milliardenvermögen. Für sie steht fest, der Aktienmarkt bietet die beste Basis für ein Investment. Für Anleger, die sich ein solides Portfolio wünschen, stellt der Aktienfonds NDACinvest sicher eine gesunde Alternative zur Direktanlage dar. Die Fondsmanager dieses Aktienfonds verfügen sowohl über das entscheidende Fachwissen als auch über die notwendigen Kontakte, um die bestmögliche Anlagestrategie zu entwickeln. Entsprechend zügig können anstehende Umstrukturierungen im Portfolio vorgenommen werden. Für einen Fonds wie den Aktienfonds NDACinvest werden nur ausgesuchte Werte ins Portfolio aufgenommen, nachdem umfangreiche Analysen stattgefunden haben. Die Bewertungssysteme, die hier Anwendung finden, haben sich längst bewährt und werden immer wieder verfeinert und den gegebenen Marktsituationen angepasst. Chancen können bestens genutzt werden, wobei immer das Anlageziel des Fonds von den Managern im Auge behalten wird. Die Sicherung der Anlageziele und die Sicherung des Anlagevermögens bei einem stetigen Vermögenszuwachs ist erklärtes Ziel des Fondsmanagements des Aktienfonds NDACinvest.

Der weitere Erfolg für Berkshires Hathaway

Für Berkshires Hathaway kann auf jeden Fall gesagt werden, falls das Ende von Buffetts kommen sollte, wirkt sich das nicht ebenfalls auf das Unternehmen aus. Diese Aktienanlage bleibt alternativlos. Und das gilt nicht nur für Berkshires Hathaway sondern ebenso auch für das Management des Aktienfonds NDACinvest. Wir werden also weiterhin auf die Aktien von Berkshires Hathaway setzen und auch dort Geld anlegen. Seit Jahren sind die Aktien im Plus und wachsen stetig weiter. Gerade in Zeiten des Niedrigzinsniveaus mit Aussichten auf Negativzinsen, spricht immer mehr für eine Anlage in Aktien. Geld anlegen in Berkshires Hathaway ist nach wie vor eine gute Strategie für gute Zinsen und einen erfolgreichen Wertzuwachs.

neu im Aktienfonds Berkshire Hathaway Aktien

Ein neuer DepotWert im NDACInvest-Berkshire Hathaway

Einen Anstieg um über acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert hatte die Berkshire Hathaway zum 30. April 2016 zu melden. Ihr Vorstandschef Waren Buffett nahm diesen Erfolg zum Anlass, die jährliche Hauptversammlung einmal mehr in ein großes buntes Event zu verwandeln, um den Aktionären und Brancheninteressenten einen lebhaften Einblick in die Geschehnisse der Finanzwelt zu geben. Das Ergebnis war Anlass genug, die Aktie in den NDACInvest aufzunehmen.

Positiver Aktientausch beflügelt Gewinne

Für die Aktionäre der Berkshire Hathaway dürfte es zum Monatsende April 2016 Grund zur Freude gegeben haben. In Omaha im Bundesstaat Nebraska fand die jährliche Hauptversammlung statt. Vorstandschef Waren Buffett gab die vorläufigen Jahresergebnisse bekannt. Er vermeldete einen Überschuss von 84,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg um 5,6 Milliarden Euro oder acht Prozent im Vergleich zum Wert des Vorjahres. Der enorme Überschuss entstand aus dem Aktientausch. Aufgenommen wurde der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble, herausgenommen wurde das Geschäft mit Duracell-Batterien.

Licht und Schatten bei Versicherungen

Deutlich schwächer schnitt dagegen das Versicherungsgeschäft ab. Das Ergebnis im operativen Bereich sank um 12 Prozent und betrug 3,73 Milliarden Dollar. Als Grund führte man eine insgesamt schwache Nachfrage nach Versicherungen an. Da diese ein wichtiger Bestandteil der Umsätze von Berkshire Hathaway sind, war es nur konsequent, dass sich hier ein deutlicher Rückgang ergab. Auch bei den Eisenbahngeschäften waren große Rückgänge festzustellen. Die Sparte dürfte sich bis zum Jahresende nicht mehr erholen, wie Buffett einräumen musste. Andere Firmenbeteiligungen positionierten sich dagegen sehr viel besser. Sie sorgten am Ende für einen Gewinnzuwachs zum Ende des ersten Quartals. Im Vergleich zum Gesamtmarkt hatte sich die Aktie des Buffett-Unternehmens im Vorjahr deutlich schlechter entwickelt. Dieser Trend scheint nun unterbrochen zu sein.

Eine Veranstaltung der Superlative

Die jährliche Hauptversammlung von Berkshire Hathaway gestaltete sich wie schon in der Vergangenheit zu einem Ereignis, das die Branche aufhorchen lässt. Der 85 Jahre alte Investor ist seit 51 Jahren der erste Mann bei Berkshire Hathaway. Der Konzern hat sich auf die Versicherungs- und Bahnbranche spezialisiert und ist außerdem in der Energie-, in der Nahrungsmittel-, der Bekleidungs- und der Immobilienbranche vertreten. Über 100 Milliarden Dollar werden in Aktien von US-amerikanischen Großkonzernen wie IBM, Coca-Cola und American Express gehalten. Die Hauptversammlung wird von Freunden und Kritikern gerne als „Woodstock des Kapitalismus“ bezeichnet. Nicht selten standen dort in den letzten Jahren weniger die Geschäftszahlen als vielmehr der Kult um den Star-Investor im Vordergrund. Auch im Jahr 2016 kamen wieder viele 1.000 Aktionäre und Anhänger nach Omaha, um von ihrem Idol zu lernen.

Grund genug für die Aufnahme in den NDACInvest

Die Ereignisse im US-Staat Nebraska waren für den Niedersächsischen Aktienclub NDAC Grund genug, die Aktie von Berkshire Hathaway in den Fonds NDACInvest aufzunehmen. Die Finanzexperten schauen sich jeden einzelnen Titel sehr genau an, bevor er in den Fonds aufgenommen wird. Dazu wenden sie alle etablierten Modelle an. Zyklische und antizyklische, aktive und passive Strategien spielen ebenso eine Rolle wie die Growthstrategie und die Valuestrategie. Dank dieser guten Kombination von anerkannten Auswahlstrategien gelingt in der Regel eine Suche nach Aktien, die durch den niedrigen Kurs sehr attraktive Gewinnchancen versprechen. Dank der aktiven Anlagebetreuung sind schnelle Reaktionen auf das Marktgeschehen möglich und an der Tagesordnung.Der NDAC arbeitet im Ihrem Interesse ständig mit den aktuellsten Werten und ist immer auf der Suche nach interessanten Gewinnen. Bereits seit 2008 ist der Aktienfonds NDACInvest interessant für Anleger, die auf ein stetiges Wachstum bei überschaubarem Risiko setzen. Dank unserer langjährigen Erfahrung bieten wir mit dem NDACInvest kontinuierlich hohe Zuwachsraten und bleiben dadurch für chancenorientierte Investoren attraktiv. Mit dem Berkshire Hathaway führen wir unsere Anlagepolitik konsequent fort, so dass auch in Zukunft hohe Zuwächse zu erwarten sind.

Warren Buffett verkauft IBM-Aktienanteil

Warren Buffett verkauft IBM-Aktienanteil

Rund ein Drittel seiner IBM-Aktien verkaufte Starinvestor und Inhaber von Berkshire Hathaway, Warren Buffet, seit Jahresanfang. Seine Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway besitzt zwar immer noch eine enorme Anzahl an IBM-Aktien. Doch seit Ende 2016 sank die Beteiligung kontinuierlich, sodass sich jetzt nur noch 50 statt ursprünglich 81 Millionen Anteilsscheine im Besitz von Berkshire Hathaway und Warren befinden.

Der Verkauf der Aktien des Computerurgesteins kommt zugleich einer jüngeren Marke aus demselben Bereich zugute. Die Investition in Apple sowie die US-Fluglinien Southwest Airlines und American Airlines fanden nahezu zum gleichen Zeitpunkt wie der Verkauf der IBM-Aktien statt.Verkauf von IBM-Aktien durch Warren Buffett

Große Verkaufsmenge

Rund 31 Millionen Anteilsscheine verkaufte Buffett bereits im Jahr 2017. Somit betragen die Beteiligung von ihm und seines Beteiligungsunternehmens an Computerurgestein IBM lediglich noch 50 Millionen Anteilsscheine. Der 86-jährige Börsen-Guru und Starinvestor begründete seine Entscheidung bezüglich des Verkaufs, dass er IBM nun nicht mehr auf dieselbe Art und Weise wie vor sechs Jahren bewerte. 2011 investierte Buffett rund 13 Milliarden Dollar in IBM. Die damalige Investition sorgte schnell für großes Aufsehen, da Buffett normalerweise Tech-Unternehmen traditionell abgeneigt sei.

IBM-Schwäche tatsächlicher Verkaufsgrund?

Ob Buffetts Aussage tatsächlich der Hauptgrund für den Verkauf der IBM-Anteile ist, kann nicht eindeutig festgestellt werden. Fakt ist es jedoch, dass es um das Computerurgestein IBM inzwischen nicht mehr gut bestellt ist. Das Unternehmen leidet schon seit längerer Zeit unter einem schwachen Kerngeschäft mit seiner Software und seinen Rechnern. Zudem stellt das erste Quartal 2017 das inzwischen zwanzigste Quartal des Konzerns dar, in welchem in Folge ein Umsatzminus verzeichnet wurde. Auch für die Aktie des Unternehmens sieht es nicht positiv aus. Im restlichen Jahr soll die Aktie mit rund vier Prozent im Minus stehen. Seit dem Verkauf bzw. des Bekanntwerdens von Buffett geriet die Aktie zusätzlich unter Druck, sodass eine Besserung äußerst unwahrscheinlich scheint.

Beteiligung an Apple verdoppelt

Mit dem Verkauf der Aktien von IBM sank der Anteil von Buffett an dem Unternehmen. Obwohl der Investor eigentlich technikfeindlicher eingestellt ist und seine Investitionen in Unternehmen, welche nicht bzw. nicht ausschließlich im technischen Bereich tätig sind, ausführt, beschloss er schon kurz nach dem Verkauf der Aktien eine Beteiligung an Technologriese Apple. Der Apple-Anteil seitens Berkshire Hathaway wurde im ersten Quartal 2017 um 19 Milliarden Dollar bis auf 129 Millionen Aktien aufgestockt, was einer Verdoppelung der ursprünglichen Beteiligung entspricht. Dies bestätigte Buffett selbst während TV-Auftritten.

Ebenfalls größeres Engagement bei Fluglinien

Zudem profitieren auch die US-Fluglinien American Airlines und Southwest Airlines von einer Investition durch Buffett und sein Unternehmen. Während die Beteiligung bei American Airlines um acht Prozent stieg, wuchs der Anteil an Southwest Airlines sogar um zehn Prozent. Hingegen wurden Verringerungen bei Rivalen Delta in Höhe von acht Prozent vorgenommen. Außerdem wurden nicht nur Aktien von IBM verkauft. Während die Beteiligung an IBM weiterhin erhalten blieb, trennte sich Berkshire Hathaway nun endgültig von Unterhaltungsriesen 21st Century Fox. Möglicherweise hängt die Trennung mit den kürzlich aufgekommenen Skandalen des Unterhaltungskonzerns zusammen. Berichten zufolge soll es bei 21st Century Fox zu sexuellen Übergriffen durch hochrangige Mitarbeiter gekommen sein, wodurch das Unternehmen in den Schlagzeilen landete. Bisher fehlt eine Bestätigung, dass der Verkauf aufgrund der Skandale geschah, sodass dies weiterhin nur eine Spekulation darstellt.

Verkauf in aller Munde

Am alljährlichen Treffen der Berkshire -Aktionäre in Nebraska, Buffetts Heimat, dürfte der Verkauf der Aktien in aller Munde sein. Die Veranstaltung, welche den Spitznamen „Woodstock des Kapitalismus“ trägt, dürfte jedoch nicht nur über die IBM-Aktien geredet werden.Die Wells Fargo Bank, welche von einem Scheinkontenskandal erschüttert wurde, sowie die viel kritisierten US-Airlines Southwest Airlines und American scheinen neben IBM ein beliebtes Gesprächsthema werden zu können, an welchem sich der Starinvestor nur zu gut beteiligten kann. Zugleich machte Buffett selbst kein Geheimnis um den Verkauf der IMB-Aktien. Anfang Mai bestätigte er den Verkauf in der im US-Sender CNBC. Dennoch dürfte der Verkauf mehrerer Aktien wenig an Buffett selbst rütteln. Der Starinvestor ist Besitzer von über 80 eigenen Firmen, verfügt über zahlreiche Aktienpakete sowie einen Börsenwert mit über 400 Milliarden Dollar. Somit gilt Buffets Konglomerat als eines der wertvollsten Unternehmen weltweit.

Warren Buffet kauft in Deutschland zu

Warren Buffet kauft in Deutschland zu

Warren Buffett, der legendäre amerikanische Starinvestor aus Omaha, sagte einmal: „Es ist viel besser, ein hervorragendes Unternehmen zu einem guten Preis zu kaufen als ein gutes Unternehmen zu einem hervorragenden Preis“

Dass es in Deutschland sehr viele gute Unternehmen gibt, hat sich international herumgesprochen. Aber Buffett will mehr, er möchte stets hervorragende Unternehmen für seine Berkshire Hathaway Beteiligungsgesellschaft erwerben und findet sie auch zunehmend im deutschen Mittelstand, wie beispielsweise die Wilhelm Schulz GmbH aus Krefeld. Er erwarb damit einen weltweit führenden Hersteller und Spezialisten für Rohrteile, dessen Mitarbeiter 2016 einen Jahresumsatz von ca. 200 Millionen hauptsächlich mit dem Bau und Vertrieb von Spezialrohren für die Öl-, Gas- sowie der chemischen- und der Nuklearindustrie erwirtschafteten.Wenn Warren Buffet in Deutschland Aktien kauft

Warren Buffett investiert langfristig

Für all seine Beteiligungen gilt, dass sie langfristig in seine Berkshire Hathaway eingegliedert werden. Dabei mischt sich die Gesellschaft so wenig möglich in die laufenden Geschäfte ein. Seine Unternehmen bleiben relativ selbständig und behalten dabei große unternehmerische Freiheiten. Die Familienunternehmen bleiben Teil der Gesellschaft und werden nicht weiter verkauft.

Das zeichnet Warren Buffet gegenüber anderen Beteiligungsgesellschaften (in Form von Finanzinvestoren) aus, die meist die übernommenen Unternehmen nach kurzfristigen und harten Sanierungsmaßnahmen wieder für einen höheren Preis verkaufen.

Sein Anlagegrundsatz als einer der erfolgreichsten Value (Wert)-Investoren der Welt wird durch ein weiteres Zitat unterstrichen:

„Wir investieren nur in ein Unternehmen, wenn wir (1) die Geschäfte verstehen, (2) die langfristigen Aussichten des Unternehmens gut sind (bewiesene Ertragskraft, gute Erträge auf das investierte Kapital, keine oder nur geringe Verschuldung, attraktives Geschäft), (3) das Unternehmen von kompetenten und ehrlichen Managern geleitet wird und (4) sehr attraktiv bewertet ist.“ Das ist auch der Grund, warum sich die Aktien der Berkshire Hathaway als eine langfristige Anlage in sehr vielen Depots von Fondsgesellschaften und Kleinanlegern befindet. Warren Buffett ist Zeit seines Lebens der Theorie des Value- Investments vom Gründer der Fundamentalanalyse Benjamin Graham treu geblieben und setzte sie erfolgreich in die Praxis um.

Warren Buffett und seine Berkshire Hathaway Gesellschaft

Waren Buffett, der am 30. August 2017 87 Jahre alt wird, wurde in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska geboren. Nach ersten Erfolgen in der Investmentbranche gründete er 1955 die Berkshire Hathaway Inc. Der Name stammt aus einer alten übernommenen Textilfabrik, die er zu einer der erfolgreichsten Holding ausbaute. In der Holding selbst arbeiten 25 Mitarbeiter. In den Mitgliedsunternehmen seiner Gruppe sind ca. 367.000 Mitarbeiter beschäftigt, die 2016 einen Jahresumsatz von 223,6 Mrd. US-Dollar weltweit erwirtschafteten, wobei 24,1 Mrd. als Gewinn in der Kasse blieben. Der Gewinn ist eine wichtige Größe, denn er dient u.a. der weiteren Finanzierung von Übernahmen. Berkshire Hathaway finanziert seine Übernahmen nicht durch die Aufnahme von Schulden, sondern aus dem Cashflow. Das macht die Holding unabhängig von fremden Einflüssen. Über 80 Firmen gehören aktuell zu der Holding. Darunter befinden sich u.a. große Versicherer, eine große Frachteisenbahngesellschaft, Autohäuser, Zeitungen etc. In Deutschland gehören zum Portfolio Beteiligungen am Rückversicherer Munich Re, die Charterfluggesellschaft Netjets u.a.

Zu einem großen und besonderen Ereignis gestaltet sich immer wieder die jährliche Hauptversammlung der Berkshire Hathaway, zu der jährlich zehntausende Aktionäre, Finanzjournalisten und andere Interessenten nach Omaha kommen. Die Vorstellung des Geschäftsberichtes ist dabei der kleinste Teil der Veranstaltung. Der weitaus größere Teil der Zeit wird dazu genutzt, Fragen an das Führungsduo aus Warren Buffett und seinen langjährigen kongenialen Partner und Vice Chairmen Charlie Munger zu stellen. Die Fragen beschäftigen sich aber nicht nur mit dem Geschäftsbericht und der künftigen Übernahmestrategie, sondern auch Fragen zu anderen Themen aus Politik und Wirtschaft werden von den beiden älteren Herren, Charlie Munger ist Jahrgang 1924, mit großer Geduld und Humor stundenlang beantwortet. Diese Aktionärsversammlung hat sich damit den Ruf als „Woodstock der Kapitalisten“ verdient erarbeitet.

Interessant ist auch, dass die A-Aktie von Berkshire Hathaway seit ihrer Ausgabe niemals gesplittet wurde. Sie ist die teuerste Stückaktie mit zuletzt rund 248.790 US-Dollar (Stand: 28.04.2017). Seit 1966 wurden keine Dividenden mehr gezahlt. Dass solche Aktien nicht so günstig am Markt zu handeln sind, dürfte jedem klar sein. Deshalb wurde 1996 als neue Kategorie die B-Aktie eingeführt. Besitzer der B-Aktie haben allerdings auch nur ein eingeschränktes Stimmrecht von 1/10.000. Der Kurs betrug rund 165 US-Dollar (Stand 28.04.2017) und ist damit auch für Kleinanleger eine Option.Einige Kleinanleger versuchen, das Portfolio von Berkshire Hathaway teilweise zu kopieren und wundern sich dann, wenn der gleiche Erfolg ausbleibt. Das wird auch nur in den seltensten Fällen funktionieren, da die Einstandskurse der von Buffett erworbenen Aktienpakete niedriger sind, als sie der Privatanleger erhält (Sondervereinbarungen, Rabatte etc.). Wenn ein Mann wie Buffett auf Einkaufstour geht, bewegt das die Kurse auch schon im Vorfeld. Den besten Kurs erhalten Privatanleger, wenn sie B-Aktien der Berkshire Hathaway erwerben und langfristig halten.

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