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DAX-Rekord: Realität holt die Zweifler ein – Gastkommentar von Raimund Brichta Börsenreporter n-tv

 

Wer hat Angst vorm Corona-Crash? | Wahre Werte Depot

Gastkommentar von Raimund Brichta Börsenreporter n-tv

Anfang Januar wagte ich mich mit 3 Etappenzielen für den #Dax in diesem Jahr aus der Deckung. Und was ist passiert? Wir haben bereits zwei davon erreicht:

️Das erste Ziel, der DAX steigt zweistellig, wurde Anfang Februar geschafft. Das zweite, der DAX erreicht sein Allzeithoch, gilt seit vergangenem Donnerstag als abgehakt.

Am Jahresanfang stieß ich zwar auf Zustimmung, aber auch auf Unverständnis. Ich sei viel zu optimistisch, hieß es zum Beispiel. Und ein bekannter Vermögensverwalter hielt sogar einen DAX-Einbruch auf 10.000 Punkte in diesem Jahr für möglich. Dabei hielt ich mich gar nicht für optimistisch, eher für realistisch. Denn:

Zu den Hauptargumenten der Pessimisten gehörten die hohe #Inflation bei gleichzeitig drohender #Rezession. Beide Argumente gelten zwar immer noch, aber: Derzeit droht eine Rezession allenfalls nach Abzug der Inflation. Nominal wächst die Wirtschaft weiter kräftig. Und an dieser Stelle kommt ein weiterer wichtiger Punkt ins Spiel:

Auch der DAX wird auf nominaler Basis berechnet. Unternehmen rechnen ebenfalls mit nominalen Umsätzen und Gewinnen. Das heißt: Zu einem guten Teil spiegelt der DAX nichts anderes wider als die Inflation.

️Vor diesem Hintergrund scheint selbst mein drittes Etappenziel für 2023 nicht unrealistisch zu sein: DAX 17.400. Schließlich gilt es nicht nur, die Inflation dieses Jahres widerzuspiegeln, sondern es gibt noch Nachholbedarf aus 2022, als der DAX trotz hoher Inflation verlor.

Doch bevor er dorthin gelangt, gönnen wir ihm eine Verschnaufpause am alten Rekordhoch – das gehört normalerweise dazu, sogar mit Rücksetzern.